Darkest-Dungeon-Dioramakulissenbau Teil 4: Gras & Details

Dies ist der vierte und abschließende Teil meines Bastel-Tutorials (Teil 1, 2 und 3) zum Bau einer Dioramakulisse im Look von Darkest Dungeon.

Während die leimgetränkte Belaubung noch am Trocknen war, fing ich an, den Boden mit reichlich Grastufts einzudecken, wobei ich zwei verschiedene, aber dennoch ähnliche Sorten verwendete.

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Während der Leim unter den Grastufts anzog, widmete ich mich der Innenseite und brachte endlich das Fallgatter an, welches ich im zweiten Teil dieses Bastelreports vorgestellt habe.

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Von vorne betrachtet, sah das angebrachte Gatter schon viel netter aus:

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Erstmal gab es eine kleine Stellprobe mit dem „Himmelhintergrund“ (siehe Teil 2):

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Trotzdem – irgendwas stimmte nicht, je länger ich es betrachtete.
Ich kam nur nicht drauf, was mich störte.

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Glücklicherweise war das holde Weib in der Nähe und nach einem kurzen Blick meinte sie nur, dass die Blutlache glänzen sollte.
Natürlich!

Also schnell den Glanzlack gezückt und die rote Suppe eingepinselt:

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Gefiel mir gleich viel besser 🙂

Das ganze Projekt hat rückblickend ziemlich viel Spaß gemacht, knapp 4-5 Nachmittag gedauert und kaum etwas gekostet.

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Die Comic-Belaubung gefällt mir ziemlich gut und zukünftig wird diese Minikulisse bei der ein oder anderen Mini als Hintergrund auftauchen.

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Was ich dann noch abschließend machte, waren ein paar Detailfotos, die ich jetzt hier zum Ende noch präsentiere. Haut rein!

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Darkest-Dungeon-Dioramakulissenbau Teil 3: Die Belaubung

Dies ist der dritte Teil meines Bastel-Tutorials (Teil 1, Teil 2) zum Bau einer Dioramakulisse im Look von Darkest Dungeon.

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Die Belaubung dieser Bastelei mussten diesmal – auf Grund des Comiclooks – etwas anders verlaufen als bei sonstigen Projekten:
Normales Streu & Co würde mit seinem Pseudorealismus mehr stören, als helfen, den blättrigen Cartoon-Bewuchs darzustellen. Zudem handelt es sich bei dem Blattwerk über dem Dungeoneingang um dickes, buschiges Grünzeug – da würde ich auch irgendwie das Volumen hochdrehen müssen:

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Also mal was anderes – und im Nachhinein kann ich sagen, dass ich die verwendete Methode für dicke Büsche oder gar dichten Baumbewuchs definitiv weiter verfolgen werden. Doch jetzt erstmal zurück zu diesem Projekt und wie ich überhaupt vorgegangen bin.

Ich war bei Rossmann.

Eigentlich plante ich, nur n billigen Syntethikschaumstofbadeschwamm zu kaufen, doch da gab es noch so einen Duschmassagehandschuh mit gewölbter, wellenartiger Oberfläche, den ich auch noch gleich dazupackte:

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Das Schaumstoff habe ich dann mit dem Heißdrahtschneider erstmal in dünne Scheibchen geschnitten, mit den Fingern angerupft und diese dann (wohlweislich gleich in verschiedenen Grüntönen) mit Abtönfarbe eingefärbt.
Danach mussten diese Schwammfetzen erstmal gut durchtrocknen.

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Während das Zeug trocknete, schnappte ich mir ein paar Kaffeefiltertüten und färbte diese ebenfalls mit Grün und hier und da etwas Gelb beidseitig ein.

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Als die Schwammstückchen trocken waren, schnappte ich mir einzelne Lagen, testete Positionen, leimte sie schließlich an der Unterseite dick ein und klebte sie – verstärkt mit Stecknadeln, um gegen ihre Grundform anzukämpfen – auf die Gewölberuine:

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Die inzwischen getrockneten Filter bearbeitete ich mit meinem Leafpuncher, um damit fleissig Blätter – von Pausen, Handmassagen und Youtube durchsetzt – in den unterschiedlichsten Grünschattierungen auszustanzen.

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Nach großzügiger Trocknungszeit widmete ich mich wieder dem Schaumstoff und entfernte vorsichtig die Nadeln, brachte die nächste Schicht auf, und irgendwann hatte ich meinen voluminösen Laubuntergrund.
Das war übrigens nur der Handschuh – den Badeschwamm habe ich (noch) gar nicht gebraucht.

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Irgendwann war auch die letzte Schwammlage ausgetrocknet, jetzt ging es an die ausgestanzten Blätter.

Auch hierbei habe ich dick Holzleim aufgetragen und dann ordentliche Ladungen meiner Filterblätter raufrieseln lassen.

Nach dem alles voll war, habe ich erstmal den Leim etwas anziehen lassen, danach gab es noch per Pipette etwas Leimwasser auf sämtliche Blätter, damit alles schön hart wird und nix ab“blättert“.

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An 1-2 Ministellen klebte trotzdem kein Blatt, doch da muss man schon sehr genau suchen – durch die grünschattierte Schaumstoffunterlage sieht man Lücken so gut wie gar nicht.
Vor allem aber ist es voluminös geworden und hat durch den Kaffeefilterlook einen comicartigeren Look bekommen.

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Jetzt fehlte nur noch der Bodenbewuchs und letzte Details, wie beispielsweise die Anbringung des Fallgatters, auf das ich alles im nächsten Teil eingehen werde.

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Darkest-Dungeon-Dioramakulissenbau Teil 2: Farbe & Gatter

Dies ist der zweite Teil meines Bastel-Tutorials zum Bau einer Dioramakulisse im Look von Darkest Dungeon.

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Nachdem der Rohbau fertig war (hier der Artikel dazu), ging es zunächst an die Bemalung. Eigentlich ist das bei meinen Geländeprojekten immer der letzte Schritt, doch in diesem Fall musste ich in geänderter Reihenfolge vorgehen, einfach um überall ranzukommen und Übermalungen empfindlicher, noch anzubringender Elemente später zu vermeiden.

Vorher nutzte ich die Mauerfront noch als Schablone, um mir daraus einen halbwegs passgenauen Hartschaumblock zu schneiden, den ich oben – hinter der Mauerfront – befestigte:
Dieser würde später dem Laubdach als Unterlage dienen. Schnell noch etwas Mod Podge rauf, dann kam endlich Farbe ins Spiel:

Los ging es mit einer grauen Grundfarbe für das Mauerwerk und die Steine. Nachdem alles gut durchgetrocknet war (was schnell ging, Dank dieser unnatürlichen Temperaturen), wurde sämtliches Holz erstmal schwarzbraun angepinselt.

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Danach habe ich in zwei Durchgängen alles mit einem schwarzen und braunen Wash bearbeitet.
Zum Abschluss wurde alles noch mit dem Grau der Grundfarbe trockengebürstet und die Schädel- und Rippen angemalt.

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Jetzt ging es an den Boden: Zuerst habe ich abwechselnd mit einem hellen Braun und einem Olivgrün die Ränder gezogen, wo Felsen, der Rinnsal aus Blut, Schädel und Holz zu finden waren. Nachdem diese Pufferzonen fertig waren, wurde das Blut rotgefärbt und schließlich – an seinen Ausläufern – per Wetpainting ein weicher Verlauf zwischen Erdboden und Blut geschaffen.

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Nebenbei hatte ich mir schon ein passendes Styrodurstück für die Rückwand geschaffen – immerhin sollte es im Eingang dunkel sein, während im Außenbereich – wie im Original – ein grauer, drohender Himmel zu sehen sein sollte, statt meine Regalwand.

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Etwas Hellgrau, etwas Anthrazit – fertig war der Himmel. Die Rückwand würde ich nicht befestigen, um jederzeit auch mal ’ne Mini in den Dungeoneingang stellen zu können.

Was ich auch noch benötigte: Das Fallgatter.

Hier nahm ich ein paar Käsepieker von Rossmann, ein Kaffeerührstäbchen und etwas Hartschaum – fertig war das grobe Grundgerüst:

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Außerdem befestigte ich noch kleine Papiertuchstücken am Gatter, damit bei meinem Nachbau – wie beim Original – solche matschigen Flatschen vom Gitter baumeln.

Anschließend wurde erstmal mit Mod Podge versiegelt, damit ich im Anschluß gefahrlos einen Kettenrest mit Sekundenkleber befestigen konnte, ohne dass es mir den Hartschaum wegätzt. Als die Kette an den richtigen Stellen hielt, bekamen ihre Glieder nochmal eine Sekundekleberdusche, damit später alles starr und fest sitzt, nicht rumwackelt und dabei noch Farbe verliert.

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Dann wurde das Gatter bemalt…

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..-und noch mit schwarzem Wash behandelt.

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Jetzt war es soweit – die Belaubung stand auf dem Programm. Ich wollte mit dem typischen Flock & Streu mir nicht den Comiclook versauen, also wählte ich dafür eine ganz andere Methode, über die ich im nächsten Teil berichten werde.

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Darkest-Dungeon-Dioramakulissenbau Teil 1: Der Rohbau

Ich steht ja total auf Darkest Dungeon und die dazugehörigen Miniaturen, die ich bislang ergattern konnte. Jetzt begab es sich, dass ich beschloss, ich bräuchte dafür mal eine nette Hintergrundkulisse für Fotos, die natürlich dazu auch passen sollte.
Die Hintergründe im Spiel haben einen ganz eigenen, typischen Look, den ich einfangen wollte und nach etwas Gestöber entschied ich mich für den Nachbau dieses Dungeoneingangs:

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Da ich bei diesem Projekt sehr auf jedes Detail geachtet habe und daher auch ein paar neue Techniken ausprobieren musste, wurde alles brav dokumentiert, weshalb es diesen begleitenden Fotobericht gibt – ich wünsche viel Spaß.

Los geht’s.

Ich fing mit dem Gemäuer an, natürlich nur die Frontansicht – schließlich wollte ich eine Hintergrundkulisse basteln, keinen bespielbaren 3D-Dungeon.
Mit ein paar Gläsern zog ich Kreise auf Hartschaum, schnitt daraus runde Rahmen und das Eingangsloch aus. Danach strukturierte ich erstmal alles ganz klassisch mit einem Stift, Cuttermesser und Alufolie.

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Anschließend leimte ich alles zusammen und klebte die Kulissenfront auf ein massives Hartschaumbase.

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Parallel fing ich mit der Gestaltung der kaputten Baumreste an, die ich nach gleichem Prinzip fertigte, wie meinen Baum aus Totholz.

Es folgte ein erste Stellprobe.

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Als die Baumreste schließlich bereit waren, wurden sie mit ersten Bodenerhebungen aus Hartschaum ebenfalls auf das Base geleimt.

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Anschließend wurden die neuen Elemente erstmal mit Modelliermasse etwas abgedeckt, um einen homogeneren Untergrund zu bekommen.

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Damit das alles auch hält, kam dann eine erste Schicht Mod Podge zum Einsatz – so würde die Modelliermasse nicht abplatzen und der Hartschaum eine erste Versiegelung bekommen.

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Im nächsten Schritt kam der noch fehlende Baum und das Geröll dazu, wobei ich nicht auf richtige Steine zurückgriff, sondern abermals zum Hartschaum griff, um den comichaften Look der Vorlage besser einzufangen. Dabei achtete ich darauf, mich bei der Anzahl und Position der Steine weitestgehend an das Original zu halten.

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Wer das Original genauer betrachtet, stellt fest, dass aus dem Dungeon eine Menge Blut und Innereienschleim fließt. Da ich die Suppe später nicht auf einen flachen Untergrund einfach aufpinseln wollte, nahm ich abermals Modeliermasse zur Hand und formte ein paar Ströme, die abschließend wieder eine Versiegelung aus Mod Podge bekamen:

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Jetzt wurde es Zeit, die ersten Details zu übertragen, also wurden Plastikschädel und -rippen an den richtigen Positionen auf das Base geklebt.

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Desweiteren brauchte ich noch ein paar überdimensionale Knochen (die man im Original links neben dem Eingang im Boden stecken sieht), welche ich aus jeweils einem Zahnstocher und zwei kleinen Kügelchen bastelte, die anschließend mit Modelliermasse verkleidet wurden.

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Diese wurden danach mit weiteren Totenschädeln auf das Base geleimt.

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Für den Blutschleim, der aus dem Gewölbe über die Schädel fließt, zerschnitt ich dünnes Papiertuch, klebte es an Mauerwerk und Schädel und strich vereinzelt etwas Modelliermasse darüber.

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Damit stand der Rohbau und bislang war ich mit dem Ergebnis recht zufrieden. Bevor ich über den nächsten Bastelabschnitt berichte, hier noch eine kleine Vorschau auf das Endergebnis. Bis denne!

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Beastieboy

Ich hab viel gebastelt in den letzten Tagen und kaum Minis bemalt. Lediglich einen Beastman aus dem Hause Reaper konnte ich aus seinem monochromen Zustand befreien:

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Körperlose Geister

„Formlose“ Minis sind in Sachen Bemalung immer etwas anderes, als der „normale“ Standardzinnsoldat. Ich erinnere nur an mein Wasserelementar oder die Nebelschrecken – nicht ohne Grund steht bei mir schon seit einer gefühlten Ewigkeit ein Feuerelementar auf dem Maltisch. Nicht, dass das jetzt die großen Skills erfordert, aber man kann schlecht sagen, was am Ende bei rauskommt – und ich bin dann immer etwas zögerlich.

Zwei Neuzugänge (beide von Reaper) habe ich daher überraschend schnell, kurz nach Erhalt fertiggestellt.

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Einmal einen Wraith – der ist aber auch von der Grundoptik her schwarz, da war das nicht so der Akt.

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Die gequälten Seelen dagegen sind (ähnlich wie das Wasserelementar) aus transparentem Kunststoff – da hab ich schon vor dem ersten Pinselstrich etwas gezuckt.

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Letztendlich war es dann aber alles nur halb so wild, dennoch finde ich, hat man bei „festen“ Formen mehr Kontrolle über das endgültige Ergebnis.

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Darkest Dungeon Miniatures – Swine Chopper

Einen Teil meiner dritten Lieferung Darkest Dungeon Minis habe ich ja schon seit geraumer Zeit fertig, jetzt entschied ich mich, mir mal den Swine Chopper vorzunehmen.

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Auch beim Schweinehacker habe ich mich farblich an die digitale Vorlage gehalten – und die Sau gefällt mir richtig gut. Jetzt fehlt nur noch der amphibische Schamane aus der Bucht, während ich darauf warte, dass der Postbote mir hoffentlich bald die Grabräuberin und den Hundemeister bringt.

Hier noch ein paar Bilder vom Schinken:

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Modulares Gasthaus/Fachwerksegmente

In der selbstüberschätzenden „Wow, so nice, awesome-great“-HotGlue-Craftingszene aus Übersee sind ja 3×3 Tiles mit angeklebten Wellpappewänden das NonPlusUltra, ich selbst bevorzuge eher freistehende, modulare Wandsegmente ohne Boden, wie ich sie schon für meinem BiggestDungeon hergestellt habe – und darum soll es hier gehen.

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Auch wenn man beim Rollenspiel Gasthäuser ständig besucht, sie aber eigentlich nur bei bestimmten Plots bzw. einer zünftigen Wirtshauskeilerei auch wirklich als Gelände benötigt werden, wollte ich schon länger das Wandsegment-Prinzip für fachwerkartiges Gelände umsetzen – was ich jetzt endlich getan habe.

Grundprinzip sind mal wieder freistehende, durch dickere Randstücke (hier „Holz“säulen) stabiliserte Wände, diesmal jedoch nur immer an einer Seite gestützt, damit ich später nicht zwei Holzbalken nebeneinander habe:

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Dazu kamen noch ein paar Fenster- und Türsegmente, schließlich muss man ja eintreten und mal ’n Blick nach draußen werfen können.

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Abschließend gab es zur Verzierung (und um Schnittspuren und Unsauberkeiten zu kaschieren) noch ein paar zusätzliche Holzbalken, auch wenn ich mich nicht wirklich an die Regeln des Fachwerkbaus (Stichwort horizontale Stützbalken) gehalten habe – für den optischen Look reicht das aber allemal aus.

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Die Grundierung erfolgte mit gefärbtem ModPodge, was den Hartschaum ausreichend versiegelte, so dass ich endlich meinen Rest Bone-Spray sinnvoll verballern konnte und nicht jedes Teil per Hand bemalen musste.
Abschließend kam noch braunes Contrastwash auf die Holzteile – fertig:

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Und das war es auch schon – ob Schankräume, Gasthauszimmer oder Hehlerhäuser, urbane Innenräume sind mit den Teilen ganz schnell aufgestellt.

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Destroyed Dungeon 2 – Noch etwas Sperrmüll gefällig?

Meinen Dungeonmüll habe ich noch etwas erweitert – diesmal sind es zwei verfallene Schränke und zwei Trümmerblöcke geworden:

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Alles komplett aus Hartschaum (die Blöcke samt Brettchen waren eigentlich nur Reste in passender Form, die miteinander verleimt wurden), wobei bei den Schränken noch etwas Stoff dazu gekommen ist, um alte Lumpen etc. darzustellen.

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Fantasykrams hat gegenüber SciFi-Gelände ja eh schon den Vorteil, dass man nicht so präzise und gestochen-scharf arbeiten muss, was bei den ganzen „kaputten“ Sachen aber nochmal gesteigert wird.

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Schlamperei hoch zehn macht das Endergebnis noch besser, entspannter kann man nicht basteln.

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Destroyed Dungeon – Verliese sind oll

Als ich neulich bei einem Let’s play mir digitales Dungeonlayout näher reinzog, fiel mir auf, dass es mittlerweile zwar zahlreiche Dungeonmöbel und – accessoires zu erwerben gibt, diese meistens jedoch vor allem eines sind: Noch völlig intakt.

Ob schicke Tische, Bücherregale oder Wandbehänge – alles steht noch irgendwie, doch ein Dungeon ist ja hauptsächlich vor allem oll.

Zeit, das zu ändern und ein paar kaputte Dungeonfüllungen zu erstellen.

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Zuerst habe ich ein paar grobe Hartschaumblöcke strukturiert und mit Modelliermasse – damit alles nicht so flach liegt – auf ein Pappbase geklebt.

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Dazu gab es dann Steinchen und Sand für Schutt…

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…fertig war die heruntergekommene Decke.

Im Schuttrausch habe ich dann noch ein paar flache Modellierhaufen geformt und mit Balsaholzbrettchen bestückt,…

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…welche dann zu kleinen Schuttbergen wurden.

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Da das Balsaholz noch griffbereit lag, habe ich gleich ein paar weitere Bretter gebastelt und mit Leim verklebt.

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Die können jetzt als Bretterunrat hier und da verteilt werden.

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Da ich grad beim Thema Holz und noch in Stimmung war, hab ich aus Streichhölzern und Stoffresten noch schnell zwei kaputte Etagenbett geklebt.

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Die passen wunderbar zu meinen intakten Etagenbett, die ja auch nicht wie frisch lackiert aussehen.

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Apropos Holzmobiliar – ein paar kaputte Tische mit abgebrochenen Beinen dürfen bei einem runtergekommenen natürlich Dungeon auch nicht fehlen, die habe ich aber nach alter Manier wieder aus Hartschaum gefertigt.

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Dank Mod Podge bzw. Leim sind die stabil genug.

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Und so war die erste Ladung modularer Dungeonschrott nach ein paar Tagen einsatzbereit.

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