Auf dem Maltisch: PostApo-Minis von Lead-Adventure

In Vorbereitung für mein nächstes Projekt bin ich gerade wie ein Weltmeister am Sammeln von Schrott und dem Bauen von Gelände – und natürlich brauche ich auch Minis!

Während Terrain, Marker & Co für die Post-Apokalypse entstehen, habe ich mir eine kleine Auswahl zusammen gestellt und zuerst bei dem deutschen Miniaturenhersteller Lead-Adventure zugeschlagen.

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Die haben eine ganz vorzügliche Miniaturenreihe zum Thema Endzeit (und auch die anderen Rubriken enthalten richtige Perlen), woraus ich mir zunächst die Ruin Raiders zulegte (die Typen mit Hoodie und Gasmaske sind einfach klasse).

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Zudem habe ich mich erstmalig mal an Tarnmuster gewagt und das Base gleich noch mittels Army Painter verstacheldrahtet, worauf ich nochmal gesondert eingehen werde.
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DIY Toxic Smoke/Cloud Marker

Für die Darstellung von Rauch oder Qualm gibt es im Geländebau diverse Möglichkeiten und da ich demnächst toxische, verseuchte Wolken mit einem 5-Inch-Durchmesser immer wieder mal benötigen könnte, war es an der Zeit, mal selber sowas zu basteln:

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Watte, Stahlwolle & Co sieht man oft auf Spieltischen, manchmal sind sie noch mit Farbe behandelt oder mit einem eTeelicht gefüllt.

Mir sind diese „Watte & Co“-Gebilde aber zu „unbeständig“ in der Form, zu anfällig und zu „one-use“.

Eine bessere Optik bietet imho das aneinander heißkleben von Foliage Clustern – doch da gehen die Materialkosten schnell in die Höhe, bei einer 5-Inch durchmessenden Scheibe will ich gar nicht erst dran denken.

Doch es geht ja zum Glück auch viiiiiel günstiger:
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Von der Baustelle

Ich bin gerade ziemlich am Werkeln und werde demnächst wahrscheinlich abschließende Fotos machen können.

Bis dahin also erstmal nur ein Gruß von der Baustelle mit ein paar Vorabbildchen.

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YouKraut

In der Facebookgruppe „YouKraut“ sammeln sich derzeit deutsche YouTuber aus dem Tabletopbereich.


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DIY SciFi-Crates

Man kann nie genügend Deckung haben und Kisten sind dafür mehr als geeignet. Neben kommerziellen Exemplaren verwende ich auch einfache Styrodurwürfel, die fix gemacht und nett anzuschauen sind.

Heute möchte ich eine fortgeschrittenere Methode präsentieren, deren Ergebnis noch etwas interessanter aussieht, als der klassische, schnöde Würfelblock aus Styrodur.

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Benötigt wird abermals XPS-Hartschaum, außerdem ist ein Heißdrahtschneider mit Führungsschiene zwingend erforderlich – mit einem Cuttermesser oder einem Freihand-Heißdrahtschneider wird das nicht präsize genug.

Los geht ’s.

Zunächst habe ich mir ein paar einfach Würfelblöcke von 5 x 5 x 5cm Kantenlänge zurecht geschnitten, welche die Grundlage für diese Kisten hier bilden.

Anschließend habe ich mir aus Styrodur eine simple Winkelführung gebastelt:

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Diese wird benötigt, um die Ecken und Kanten der Blöcke immer im gleichen 45°-Winkel abzuschneiden.

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Zwar kann mein Heißdrahtschneider durch das Verstellen der oberen Drahthalterung auch „von Haus aus“ schräg schneiden, doch mit so einer Winkelführung ist das Ganze stabiler, gleichmäßiger und unterliegt mehr meiner Kontrolle.

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Nachdem ich alle Kanten abgetrennt hatte, sahen die Würfel schon mal deutlich scifi-mäßiger aus, als in ihrer ursprünglichen Form:
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Schnellschuss

Nach dem letzten Spiel, als alles wieder aufgeräumt und verstaut war, griff ich relativ unbedacht zu einer schon lange grundierten Mini.
„Ein erstes Grau kannst Du vor dem Schlafengehen ruhig mal noch auftragen“, kam es mir in den Sinn und knapp zwei Stunden später war das Ding auf einmal fertig!

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Okay, am nächsten Morgen wurde noch gequickshaded, aber für so ein übernächtigtes Spontangepinsel bin ich ziemlich zufrieden.

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Wieder mal was fertig ODER New Rebs in town

Ich hab mal wieder ein paar Minis fertig.

Zum Einen ein paar steampunkige Zwerge, die ganz gut zu meinen anderen Steamventurers passen…

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…zum Anderen etwas Unterstützung für meine Rebs für Deadzone/-path, diesmal aus dem Imperial Assault Sortiment: Hera und Chopper!

FFG haben endlich damit angefangen, auch die Crew der Ghost in Miniaturenform zu bringen, was ich total super finde.
Für das richtige Lothal-Feeling habe ich die Winter Tufts von Army Painter verwendet – die treffen ganz gut die Vegetation rund um die Hauptstadt.

Während Hera ganz zu ihrer Rolle passend eine gute Reb-Anführerin abgeben wird (ansonsten Trooper), kann Chopper gut in die Rolle einer Drone schlüpfen (da Chopper ja auch fliegen kann 😉 ).

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Deadpath

Vor ein paar Tagen war es soweit:
Deadzone meets Warpath stand auf dem Gefechtsplan, also eine von Cubes befreite Variante von Mantics Skirmisher (DZ) mit Hilfe der Reichweiten ihres neuen Tabletops (WP).

Auch wenn ich die Cube-Regeln von Deadzone für eine ganz feine Sache halte, lockte vor allem die Möglichkeit, dass man ohne diese Reichweitenform viel freier und reichhaltiger beim Geländeaufbau vorgehen könnte, was schon beim beliebigen Untergrund (Gamingmat, gebaute Platte) anfängt und bei unregelmäßigen Hügeln & Co noch lange nicht aufhört.

Also halt ganz „normal“, wie bei anderen Tabletops auch.

Was aus Deadzone wurde von Warpath ersetzt?

Die kurze Antwort:
Alles, was mit Reichweiten zu tun hat.

Sowohl bei den Bewegungsgeschwindigkeiten von Modellen als auch den Waffenreichweiten wurden die Cubes von Deadzone durch die entsprechenden Zollangaben aus Warpath ersetzt, wobei man überall ein Umrechnungsverhältnis von grob 1 Cube = 3 bis 4 Zoll erkennen konnte.

Manche Waffen brechen allerdings hier öfters mal aus und schießen deutlich weiter als in ihrer gecubeten Form.

Während „zu Fuß“-Modelle sich bei Deadzone meist alle für eine Short Action einen Cube weit bewegen können, gab es mit den Zollangaben von Warpath hier schon mehr Abwechslung:
Wir spielten Enforcer (6 Zoll), Forge Father (4 Zoll) und Marauder (5 Zoll).

Ansonsten behielten wir alle Regeln von Deadzone ausnahmslos bei und ignorierten abgeänderte Waffenwerte oder die Terrain-Regeln aus Warpath.

Das Scattern

Eine Besonderheit stellten noch die Scatter-Regeln von Granaten dar, da es diese in Warpath (nach allem was ich bislang gepeilt habe) nicht gibt, sondern immer eine ganze Unit getroffen wird, die danach zwar surpressed ist, aber deren Modelle nicht durch die Gegend geschleudert werden.
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Eine Mine für Razora II

Hier nun der zweite, abschließende Teil über den Bau der Erzmine von Razora (der erste Teil findet sich hier).

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Nach fünf Tagen war auch die dickste Spachtelstelle endlich gut durchgetrocknet und ich konnte weitermachen.

Zunächst wurden allzu kantige Spachtelecken mit Sandpapier weggeschliffen, danach habe ich schon mal die ersten Steine hier und da auf das Geländestück geleimt.

Zwar verwendete ich dabei primär erstmal nur große Steine, da ich sie bei der späteren Besandung problemlos „frei halten“ können würde, doch auch kleinere Steine wurden hier und da gestreut (Stichwort: Fehlerausbesserung), die später aber vermutlich nur noch verdeckt erkennbar sein würden.

Zudem habe ich hier und da noch freie Lücken zwischen den Korkstücken bzw. Risse darin mit Holzleim dicht gemacht und versiegelt.

Dann ging es an die Besandung, die nicht wirklich dramatisch war und zügig abgewickelt wurde. Anschließend habe ich dann noch den „Metall“-Rahmen des Eingangs razoratypisch mit Nieten verziert.

Erst am nächsten Tag machte ich weiter, inzwischen war alles gut durchgetrocknet – und ich konnte mit der Bemalung beginnen. Da ich noch ein schokobraunes Spray übrig hatte, machte ich es mir bequem und drückte erstmal auf die Düse.
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Nachgehallt

Wie hier schon mal vorab überlegt, habe ich inzwischen (ist schon etwas länger her) den Boden meiner Lagerhalle für den Razora-Outpost ordentlich eingedreckt.

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Nichts Wildes, wollte aber die Bilder dann doch mal wie angekündigt nachreichen.

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