Rebellen in Razora? ODER: Wieder mal was fertig

+++ GCPS Security Protocol A0438C1 Code: MLe5-VIII +++
+++ Subject: 5th Sphere> LooJara-System> Planet: Darres One> Razora Outpost +++

Kontakt meldet weitere Steigerung des Unruhefaktors der Minenarbeiterschaft.
Mehrfache Sichtigung von Individuen [siehe Anhang], die als Angehörige der Rebellion [siehe Protocol A0427F8] identifiziert wurden.
Individuen [siehe Anhang] genießen wachsende Sympathie bei ortsansässiger Arbeiterschaft.
Kontakt erteilt Status 8 für Wahrscheinlichkeit, dass Individuen [siehe Anhang] die Minenarbeiter mit Waffen ausstatten werden, wenn nicht bereits erfolgt.
Pathfinder-Einheit zur vorsorglichen Eliminierung der aufrührerischen Individuen [siehe Anhang] wird von Kontakt dringend empfohlen.

+++ Protocol ENDE +++

+++ GCPS Security Protocol A0438C1 Code: KDf4-IX +++
+++ Subject: 5th Sphere> LooJara-System> Planet: Darres One> Razora Outpost +++

>> EINSATZKOORDINATION >>
Kontakt infiltriert Aufständische.
GCPS-Truppen nahe [Subject] für Niederschlagung eines Aufstandes der Klasse C4 sammeln und bereithalten.
Kontakt ermittelt nächsten Ankunftstermin der Individuen [siehe Anhang] bei [Subject].
Befriedung von [Subject].
Neue Arbeitskräfte für sämtliche Posten (samt neuer Kontakt Klasse 4) bei [Subject] nach [Subject] transferieren.

+++ Protocol ENDE +++

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Highland Tufts von Army Painter

aphdtuft1Heute möchte ich mal einen Blick auf ein paar Klebebüsche (Tufts) von Army Painter werfen, welche zur Verzierung von Miniaturenbases und Gelände verwendet werden.

Tufts werden inzwischen von verschiedenen Hertellern angeboten und in der Regel zahlt man für eine doppellagige Palette um die 4 Euro – ein Päkchen von Army Painter kostet bei nur einer (dafür aber längeren) Lage so ziemlich dasselbe, zahlt man hier also für den Namen mit drauf?
Oder haben die Dinger vielleicht eine bessere Qualität als die Tufts anderer Hersteller bzw. sind bei diesen Büschen überhaupt große Unterschiede möglich?

Um das zu klären, habe ich mir mal die bräunlichen Highland-Tufts von Army Painter genauer angesehen – und ja:
Es gibt tatsächlich ein paar Merkmale, die sie von den Klebebüschen anderer Hersteller deutlich unterscheiden.

aphdtuft21. Größenvarianz

Die meisten Hertsteller bieten ihre Tufts in verschiedenen Größenklassen an – zwas ist kein Tuft so groß wie der andere, aber man hat in der Regel die (Qual der) Wahl, ob man nun kleine Fitzeltufts erwirbt oder eher die größeren Brocken benötigt.
Army Painter bieten dagegen nur eine Palette pro Buschart an – allerdings enthält diese verschiedene Größen an Tufts, alle säuberlich durchgeordnet, wie man auf dem Bild sehen kann. Das finde ich vor allem bei der Gestaltung von Miniaturenbases ziemlich praktisch (bei großen Geländestücken ist das eher nebensächlich), da man nicht auf ein Größenformat beschränkt ist und so mehr Abwechslung/Natürlichkeit erzeugt, als wenn jede Mini zwischen immer gleichgroßen Büschen steht.

2. Die Sortierung

Wie oben bereits erwähnt, sind die Tufts nach Größe nsortiert, was schon mal sehr praktisch ist – vor allem aber sind sie überhaupt „geordnet“:
Oft bekommt man Tufts nämlich in einem systemlosen Wirrwarr auf der Trägerfolie angeordnet – hier dagegen ist alles sauber und ordentlich voneinander abgegrenzt. Dadurch gibt es zwar mehr „Freiflächen“ (sprich: weniger Tufts), andererseits entfallen aber auch hingematschte, nicht wirklich funktionierende Tuftfetzen, die beim Abnehmen noch gleich einen Schwung ihrer Nachbarn mitreissen.
Bei Army Painter gibt es daher schon etwas weniger Tufts auf der Palette, dafür ist jeder Tuft aber auch tatsächlich ein ganzer, für sich stehender Tuft, kein formloses Fusselgeflecht.

3. It’s gemustert!

Die wahre Qualität zeigt sich jedoch bei den Tufts selber: Bislang waren meine Tufts immer flachsblond, moosgrün etc. – die Highland Tufts sind dagegen nicht in einem Uni-Farbton gehalten, sondern haben tatsächlich einen Farbverlauf wie in der richtigen Natur!

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Wie Strähnchen werden die Highlander nach oben hin heller, als hat jemand die Borsten einzeln gesprenkelt – finde ich absolut klasse und ist mir in der Form vorher auch noch nicht untergekommen!

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Gerade wer bei der Bemalung seiner Miniaturen große Geschütze auffährt, sollte sich die Army Painter Tufts mal genauer ansehen, wenn er will, dass auch die Büsche auf dem Base in ihrer Farbgestaltung zum Miniaturenniveau passen, statt nur in einem einzigen Farbton gehalten zu sein.

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4. Verarbeitung/Qualität

Ich weiss nicht, wie die Tufts in 10 Jahren aussehen, aber schon beim Öffnen der Packung fiel mir auf, dass hier so gut wie keine abgefallene Borsten zu finden sind, wie normalerweise üblich.
Dies mag vor allem an der Klebefläche der Tufts liegen, die zur Abwechslung mal wirklich gut hält, statt – wie es mir oft untergekommen ist – ein bloßes Pseudo-Muss zu sein, was gar nicht richtig funktioniert.
Die Büsche stecken besser zusammen und ihre Unterböden kleben imho deutlich besser als die anderer Hersteller.

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5. Formbarkeit
Eher durch Zufall bekam ich noch eine weitere Eigenschaft bei den Army Painter Tufts mit – sie sind relativ leicht „formbar“:
In der Regel haben Tufts störrische Borsten, die ihre Ursprungsform halten oder irgendwann komplett nachgeben und wie drauf gesessen aussehen.

Die Highland Tufts liessen sich dagegen mit einem Pinselende relativ leicht in Form drücken, ohne den Geist aufzugeben bzw. in ihre Ursprungshaltung zurück zu springen.

Fazit: Unerwarteter Weise sind die Tufts von Army Painter meiner Meinung nach tatsächlich deutlich besser als der übliche Standard.
Zwar erhält man gefühlt etwas weniger Tufts für das gleiche Geld, dafür sind diese aber auch alle vollständig nutzbar, statt ein Haufen ungeordneter Flechten. Dazu kommen die gute, nicht „haarende“ Haltbarkeit und ihre anständige Klebefähigkeit, was auf Dauer betrachtet natürlich ein Vorteil ist.
Und schließlich ist da noch die geprengelte Färbung – wie auch immer sie das hinbekommen haben, die Büsche sehen einfach schick, raffininiert und viel natürlicher aus, als der sonst übliche Farbeneinheitsbrei.

Für mich sind die Army Painter Tufts tatsächlich so etwas wie der Rolls Royce unter den Klebebüschen – eine ganz klare Kaufempfehlung von mir!

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Weiter gestapelt

Nachdem die ersten Kisten gestapelt waren, habe ich mir einen weiteren Durchlauf gegönnt. Es geht einfach unwahrscheinlich fix, ein paar Styrodurwürfel in einen Haufen Kisten zu verwandeln, da muss man doch einfach tätig werden!

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Diesmal habe ich mir zunächst einen Stapel aus Kisten aneinander geleimt und diesen dann anschließend mit einer „Plane“ aus Küchenrolle halb abgedeckt, welche ich mit verdünntem Leim in Form und Position gebracht habe.

Da ein ein Würfel übrig blieb, schnappte ich mir noch einen rechteckigen Styrodurrest und leimte beide als unterschiedliche Behälter zusammen, die quasi beieinander stehen.

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Der Arbeitsaufwand war minimal, und schnell ging es auch – lediglich die Trocknungszeiten haben gedauert.

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Dafür gibt es jetzt zwei Lowbudget-Hindernisse mehr in Razora – so langsam füllen sich die Strassen der Minenkolonie immer mehr mir diesen roten Kisten voller Razora-Erz…

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Deadzone Equipment Crates von Mantic

Zu den Equipment Crates von Mantic Games für Deadzone wollte ich schon länger mal was sagen, zumal sie auch bei einer Vielzahl anderer Spiele zum Einsatz kommen können.

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Ich benutze die Dinger schon eine ganze Weile und finde sie in dreierlei Hinsicht praktisch: Sie verkörpern nicht nur aufdeckbare Items und bieten schicke Deckung, sondern fügen sich auch noch weitaus besser ins optische Gesamtbild, als Tokenplättchen oder Pappmarker.

Doch der Reihe nach.

Die aus Resin gefertigten Ausrüstungskisten sind würfelförmig (1,5 x 1,5 x 1,5cm), haben einen abnehmbaren Deckel und sind innen bis zum Boden vollständig hohl. Der Guß ist wie bei solch einer Form zu erwarten an jeder Stelle sauber und Präzise, auch was die Deckelinnenseiten betrifft, auf dem sich kleine Symbole befinden, die für diverse Items stehen.

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Das Einfärben ging äußerst fix:
Nach etwas Spüli wurden die Crates schwarz grundiert und anschließend mit der Nebeltechnik zunächst Grau und danach Weiss mit Spray behandelt. Schließlich habe ich noch mit Blau, Grün, Rot bzw. Gelb die Zierleisten von jeweils zwei Kisten bepinselt.

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Und wozu das alles? Ganz simpel:
Da die Kisten mit ihren Deckeln bei Spielbeginn verschlossen aufgestellt werden, weiss man erst, was in ihnen steckt, wenn man sich ihnen mit einem Modell nähert und sie schließlich öffnet.

Auch wenn „offiziell“ für Deadzone konzipiert, kann man die Kisten natürlich aber auch für alle möglichen anderen Games gebrauchen – für versteckte Granaten, Missionsziele, Zusatzmunition oder Medipacks hat man in den meisten SciFi-Skirmishern hier und da die ein oder andere Verwendungsmöglichkeit.
Und da es mehr Deckel als Kisten gibt, kann man nach Belieben variieren und weglassen, was man nicht braucht.

Zudem bleibt auch immer noch die Option, die hohlen Kisten einfach mit eignen, kleinen Symbolküglechen etc. zu bestücken oder sie einfach „nur“ als Geländeteile zu verwenden.

Welche Symbole/Items wie oft auf den Deckeln zu finden sind, zeigt Euch die folgende Aufnahme:

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Wir picken uns vor jedem Match jedesmal acht verschiedene Deckel in Absprache raus (die Granaten sind meisten immer vollständig dabei 😉 ), drehen die Deckeln um und Spielen eine Runde „Unter welchem Hütchen ist die Ball?“ damit, um alles gut durchzumischen.
Anschließend werden die Deckel auf die Kisten gesetzt und auf dem Spielfeld verteilt.

Ist dann schon spaßig, wenn man das rettende Medipack in „einer richtigen Kiste“ findet oder der Gegner über einen Container geflogen kommt, während ihn eine Sprengfalle vom frisch aufgedeckten Deckel aus angrinst.

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Als ich das rund 15 Euro kostende Päkchen seiner Zeit erhielt, war ich zunächst etwas enttäuscht, weil das alles recht klein wirkte. Doch im Nachhinein betrachtet ist die Größe völlig okay und die Crates waren eine gute Investition.

Fazit: Coole Teile, ein anständiges Produkt, das jedes Spiel bereichern kann.

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CMG-Miniaturen zukünftig bei Ral Partha

Kurzer Nachtrag zum gestrigen Eintrag:
Ral Partha Europe haben auf ihrer Facebook-Seite verlauten lassen, dass sie zukünftig die Miniaturen, Regeln und Gebäude von Critical Mass Games in ihr Sortiment mitaufnehmen.

Zudem wird das noch Schlangenmenschenvolk der Astagar von ihnen herausgebracht.

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Critical Mass Games schließen ihre Pforten

Wie bereits Anfang der Woche bekannt gegeben, schließt der englische 15mm SciFi Miniaturenhersteller Critical Mass Games seine Pforten.

Ein einzelner Soldat in den Straßen von Curalona

Derzeit werden noch Möglichkeiten ausgelotet, ob ein anderer Anbieter zukünftig den Vertrieb ihrer Miniaturen übernimmt, aber ob und wann das klappt, steht wohl noch in den Sternen.

Ein paar Marines in Powerarmor von Critical Mass Games

Wem das daher zu ungewiss ist oder wer die feine Arbeit von Critical Mass Games noch nicht kennt, sollte unbedingt also nochmal deren Shop aufsuchen, da dieser bereits am 2. April 2017 dicht macht.

"Scheint verlassen zu sein..."

Die Platoonpacks für Infanterie- und Fahrzeugeinheiten verschwinden sogar bereits morgen schon aus dem Programm, also nix wie hin da!

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Spontan Styrodur gestapelt

Deckung ist immer wichtig, auch in Razora.
Zwar lümmeln sich bei mir alle erdenklichen Hindernisse (im tabletoptechnischen Sinne) herum, aber für den Outpost wollte ich auch ein paar individuelle Geländestücke, die zum Rest dieser angerosteten Siedlung passen.
Und da von nichts ebensowenig kommt, habe ich mal wieder dem „Machet einfach“-Motto gefröhnt und neulich damit mal spontan angefangen.

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An Materialien habe ich Styrodur, Pappe, Fliegengitter und etwas Plastikstäbchen verwendet.

Nach dem kurzen Zurechtschneiden habe ich das Fliegengitter auf meine quadratische Styrodurbasis geleimt und abschließend alles mit Pappe verkleidet.

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Anschließend kamen noch drei Styrodurwürfel mit eingeritzten Linien als Kisten drauf, und das „Base“ bekam noch eine kleine Styrodurerhöhung an die Unterseite gepappt:
Dadurch „schwebt“ die Basis – ob durch AntiGrav-Technologie oder ein paar Standfüße bleibt dann der Phantasie des Betrachters überlassen.

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Abschließend kam noch etwas Pappe als Verkleidung auf die Seitenränder und ein paar Nieten wurden als Verzierung auf die Kanten geklebt.
Letztere habe ich aus dem Plastikstäbchen geschnitten und da ich noch etwas davon übrig hatte, habe ich noch ein paar längere Stückchen als Patronenhülsen verarbeitet.

Nun konnte alles endlich grundiert und schließlich bemalt werden.

Ungeduldig wie ich war, habe ich zwischendurch alles immer unter die abgesenkte Schreibtischlampe gestellt, damit die Farbe nicht so lange rumtrocknet.
Dumme Idee.

Die Lampenhitze hat doch tatsächlich ausgereicht, dass das Styrodur schmilzt/sich zusammenzieht und auf einmal war der Deckelbereich der obersten Kiste verzogen!
Fiel eigentlich nicht groß auf, aber ich hab mich bei sowas.

Also wurde der Pinsel nochmal zur Seite gelegt, das deformierte Styrodur an der Deckelnaht abgeschnitten und ein neuer Deckel drauf geleimt.

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Letztendlich konnte ich die Bemalung abschließen, noch etwas Rosteffekt anwenden – fertig war der erste Prototyp:

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Keine Schönheit, aber Razora.

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In eigener Sache: Kleine Menü-Umbauten auf Skirmisher.de

Nicht wirklich erwähnenswert und dem ein oder anderen vielleicht auch schon aufgefallen – ich hab hier etwas umgebaut.

Lange Zeit war die Menüleiste auf ein paar Punkte begrenzt, vor allem die Galerie und der Geländebauteil hatten hier das Sagen:

Mittlerweile habe ich das alles immer mal wieder etwas aufgebohrt und mit Hilfe von Unterpunkten neu strukturiert.

Ich hoffe, die derzeitige Form hat dann erstmal etwas Bestand (ansonsten werdet Ihr es ja sehen 😉 ), und dass sie gefällt – allen Neugierigen viel Erkundungsspaß!

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Operation Heracles: Bonus Huscarl – Was soll das bitte?

So sehr ich Mantic mag – manchmal machen die ganz schöne Grütze.

Zur Zeit läuft die Pre-Order für Operation Heracles, ein Zweispieler Starter-Set für die jüngste Edition von Warpath, die ich hier schon mal erwähnt hatte.

Darin enthalten sein wird nicht nur der Operation Heracles Schnellstarter, sondern auch die Regeln von Warpath bzw. Warpath: Firefight, ein ganzer Batzen Plastikcounter (Juhu!) und Command Dice sowie jede Menge Forge Fathers und Enforcer.

Bei diesen Miniaturen handelt es sich jedoch nicht um neue Modelle, sondern um die gleiche Generation wie die von Deadzone 2 – welche ich persönlich aber eh sehr stylisch finde und so außerdem ein Mini-Grundstock im selben Look schon mal vorhanden ist.
Alles schön und gut also.

Doch dann kommt’s:
Wer das ganze Set vorbestellt (was vermutlich eh ein großer Teil der Manticjünger machen wird), bekommt als Bonus… *trommelwirbel* …einen Huscarl der Forge Fathers!

Doch nicht irgendein Forge Father – neiiin!

Da in dem aktuellen Steelwarrior-Gußrahmen ja eh eine Huscarl-Combo dabei ist, gibt es natürlich nicht diese dazu, sondern eine brandneues, schickes, zeitgemäßes Modell!
Stattdessen bekommt man die Hero-Mini der Thorgarims, welche noch aus Warpath 1 Zeiten stammt…

…und dementsprechend scheisse aussieht.

Man verzeihe mir den Kraftausdruck – aber die alten Forge Father Modelle sind imho eh ziemliche Grütze und erinnern mich eher an die Nachttopfhelmzwerge aus Dwarf King’s Hold bzw. Kings of War, denen man noch eine futuristische Wumme als Alibi in die Hand gedrückt hat.

Ist ja alles im Prinzip gar nicht schlimm und Geschmäcker sind bekanntlich ja auch verschieden.

Dennoch verstehe ich nicht, warum man als Pre-Order-Kaufanreiz für ein brandneues Produkt den Kunden mit einer Mini von 2013(!) locken will, die (imho) damals schon nicht cool war und vor allem überhaupt nicht mehr zum aktuellen Forge Father Look passt, den man sonst in der Box vorfinden wird.
Eine Lagerräumung kann man auch geschickter anstellen, aber diese olle Mini zum Pre-Order-Lockmittel zu machen, ist imho nicht nur ungeschickt, sondern hat schon was von leichter Verarsche.

Operation Heracles ist doch schon cool genug, warum packt man also seinen alten Plastikmüll da rein, den offenbar eh niemand mehr gekauft hat, und preist das Ganze dann aber als tollen, exklusiven Bonus an?
Halten die ihre Kunden wirklich für so debil?

Ich finde die Mini sogar so abtörn, dass das schon fast ein Grund ist, mich gar nicht an der Pre-Order zu beteiligen – ich will diesen Thorgarim Hero gar nicht hier unbemalt rumstehen haben, der würde mich nur belasten 😉

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Welcome to Razora

Zu einer „richtigen“ Ortschaft – und sei es nur ein Outpost im Niemandsland – gehört natürlich auch ein entsprechendes Schild.
Habe ich mir mal so gedacht.

Naja, jedenfalls habe ich mir für meinen Razora-Outpost neulich eine Grafik zusammen geschustert und letzte Woche im Copyshop diese mir dann in Farbe auf 120gr-Papier ausdrucken lassen – ich wollte erstmal wissen, wie groß das Schild dann tatsächlich kommt, bevor ich mit dem eigentlichen Basteln loslege.

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Nun, da ich Maß nehmen konnte, habe ich mir mit XPS-Dämmplatten eine Tafel samt Base gezimmert und mit ein paar Holzstäbchen, von denen ich mir regelmäßig beim Döner um die Ecke ein paar mitnehme, ein Gestell zusammen geleimt, das beide Teile verbindet.

Anschließend kamen noch etwas Fliegengitter, Pappstreifen und Plastiknieten dazu.

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Nachdem der Leim getrocknet war, konnte alles schwarz grundiert werden und in Ruhe durchtrocknen. Schließlich wurde alles im razoratypischen Dunkelblau eingefärbt und mit einem Metallton das Gestell bepinselt bzw. das Bodengatter trockengebürstet.

Dann noch etwas Rosteffekt dazu und mein Copyshopausdruck wurde aufgeklebt.

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Da mich die für einen ranzigen Outpost zu sauberen Buchstaben störten, habe ich dann auch auf dem Ausdruck nochmal mit etwas Rost nachgeholfen, auch um bessere Übergange zum Rest des Schildes zu bekommen.

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Und fertig war das Ortsschild mit seinem heileweltschwülstigen „Welcome to…“ 😀

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Ich freue mich schon, wenn Razora endlich am Spieltisch eingeweiht wird – bislang habe ich bei unseren Treffen das alles noch hartnäckig im Regal stehen lassen:
Erst die Arbeit (zum Großteil abschliessen), dann das Vergnügen (damit) 😉

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