Modulare Festungsanlagen – Bauabschnitt I, Teil 1

modburg54Vor einiger Zeit stolperte ich im Sweetwater über diese geniale, modulare Festungsanlage. Zwar ist ACW überhaupt nicht so mein Ding, aber eine mittelalterliche Variante – ja, das wäre schon was. Gedacht, getan…

Vorab:
Dies ist der erste Bauabschnitt. Der beginnt zwar bei A und endet bei Z, allerdings reicht das hier gezeigte Material noch lange nicht aus. Da fehlen noch weitere Mauersegmente, Ecktürme, eine Burgfried usw. Das kommt dann erst in weiteren Bauabschnitten, doch nachdem ich jetzt ein paar Wochen wie ein Vollhonk Steinchen geklebt hatte, wollte ich etwas Platz schaffen und zumindest die erste Ladung schon mal einfärben. Also nicht wundern, wenn das gezeigte Material noch etwas wenig anmutet.

1. Planung

Zunächst ging es an die Planung. Da Styordur nicht das schwerste Material ist, ich aber auch auf geflocktem Untergrund eine stabile Standfestigkeit auf gleicher Ebene wollte, entschied ich mich, alle Elemente auf MDF-Basen zu setzen. Außerdem habe ich so jedesmal das gleiche, solide Fundament und einheitliche Größen – schließlich soll später ja auch alles lückenlos kombinierbar sein.

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Also wurden die Grundformen zurecht geheißdrahtschnitten und auf Bases geklebt, dann musste erstmal Baustoff ran: Zig Ziegel (10mm x 5mm x5mm) habe ich in dieser Zeit immer wieder geschnitten – eine Fuhre hat dabei in der Regel gut für ein Segment gereicht.

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Absolut unspannend, aber gehört nun mal dazu.

2. Stein auf Stein

Hauptelemente sind die 15cm langen Mauersegmente. Diese habe ich stur mit Steinchen beklebt – allerdings nicht nach dem Motto: „So, jetzt wieder 2h Steine kleben“, sondern eher nebenbei. Hier mal ’ne Reihe, dann irgend n Kram gemacht, dann irgendwann „Ach, der Leim müsste ja schon halbwegs trocken sein“ gedacht und eine Reihe nachgeschoben.

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Das zog sich über viele Tage bzw. Wochen…

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Das Prinzip sollte klar sein.

3. Das Tor

Parallel begann ich auch ein Tor zu ziegeln – schließlich hat jede Burg eines und auch für Stadtmauern ist ein Eingang nötig.

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Für den Torbogen diente eine Becherunterseite als Schablone, die dann mit dem Heißdrahtschneider Freihand ausgeschnitten wurde.

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Die dadurch etwas holprige Bogenform wurde mit Ziegeln verkleidet, wodurch alles weitaus „sauberer“ wirkte. Der Stein-Rahmen auf beiden Seiten besteht jeweils aus einem einzigen, hufeisenförmigen Styrodurstück, das mit Cuttermesser und Alufolie nachbearbeitet wurde.

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Der Rest war wieder reine Ziegelfleissarbeit, genau wie bei den Mauern.

4. Bruchstellen

Um später Ruinen darstellen zu können (und um etwas mehr Abwechslung beim Basteln zu haben) fertigte ich auch eine erste Mauerbruchstelle.

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Genau halb so lang wie ein Mauersegment zog ich diese nur an einer Seite hoch auf Mauerhöhe, danach kamen zwei Außenrahmen für den geborstenen Bereich.

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Mit etwas Leim, einem Taschentuch und ein paar Wassertropfen wurden diese Rahmen dann miteinander verbunden.

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Nach dem Trocknen hatte ich eine hohle, trotzdem aber feste Trägerschicht.

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Dann kamen an den Außenseiten wieder Ziegel…

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…und schließlich wurde das Innere mit Bruchstücken und Sand in Mauerschuttfüllung verwandelt.

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Ein letzter Test – passt.

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5. Die Tortürme

Von Anfang an war klar, dass ich Ecktürme brauchen würde, um eine Burganlage darzustellen, allerdings hatte ich mir diese Klopper für „später“ auf die ToDo-Liste geschrieben. Doch zumindest für das Torsegment wollte ich schon mal zwei Türme haben, zumindest ließe sich so schon relativ früh ein Stadttor darstellen.

Warum aber nicht die Tortürme auch als Ecktürme verwenden? Na, wegen der Türen, die auf die Wehrgänge führen. Entweder führen diese gerade durch den Turm (=Torturm) oder im 90°-Winkel (=Eckturm) – daher:
Es würden verschiedene Türme werden (dennoch habe ich eine Notlösung gebastelt – die ich später noch vorstellen werde – , mit der gerade Durchganstürme auch um die Ecke führen können, doch am Ende werde ich wegen der Erdgeschosstür eh gesonderte Ecktürme brauchen).

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Vor einiger Zeit hatte ich mir mal einen Satz Türen geleistet und davon Abgüsse hergestellt – diese kamen jetzt zum Einsatz.

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Eine Tür für den ebenerdigen Zugang, zwei weitere, die auf die Wehrgänge führen würden.

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Fensterlöcher wurden geschnitten, dann wurde wieder geziegelt.

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Zwecks Modularität entspricht die Kantenlänge der Türme genau einem halben Mauersegment, damit später – „im Bogen“ – keine Lücke entsteht, sondern der Platz von 2 Türmen mit einem Mauersegmant auch wieder ausgeglichen werden kann.

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Schließlich gab es noch einen Zwischenboden aus Kaffeerührstäbchen (ich hätte auch einfach n Stück Styrodur nehmen können, aber wenn man eh schon das ganze Bastelmaterial rumliegen hat).

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So würden später Miniaturen im Inneren platziert werden können, um aus den Fenstern zu feuern grüßen.

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Die Fenster bekamen noch ein paar andersförmige Styrodursteine…

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…fertig war das Hauptsegment.

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Dann schnappte ich mir ein Styrodurstück als „Deckel“ und klebte an die Unterseite einen weiteren Styrodurblock, damit das Ganze später nicht verrutschen würde.

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Auf der anderen Seite gab es per Kugelschreiber und Drahtbürste eine Holzmaserung.

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Passt.

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Schließlich kamen auch hier wieder Steine drauf…

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…und fertig war die abnehmbare Aussichtsplattform.

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Achaj – Lukenattrappen gab es auch noch, schließlich müssen die Minis ja irgendwie auf das Dach kommen.

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Fertig war die erste Ausbeute.

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Nicht viel, aber ich wollte endlich wissen, wie das Ganze eingefärbt rüberkommen würde.

TO BE CONTINUED…

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Hobbynischen

Derzeit arbeite ich gerade an einem styrodurlastigen Mammutprojekt – Fotos werden fleissig erstellt, demnächst kann dann auch mal ein erster Artikel dazu hoffentlich online gehen. Nebenbei hab ich bei solchen Fleissarbeiten oft kleine Spontanideen, was ich mit Verschnittresten usw. machen kann, so auch diese hier: Zwei kleine, modulare Nischen, um Dungeonwände aufzupeppen:

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Zwei U-förmige Rahmen habe ich etwas mit spitzen Stiften verziert und per Alufolie auf Stein getrimmt. Dann noch eine Ablage hier, eine tafelartige Verzierung da – und fertig war die Nische.
Hinzu kamen zur „Verzierung“ noch zwei Kerzen (aus QTipps und Zahnstochern) sowie 1-2 Schädel.

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Nach etwas ModPodge und grauer Grundierung hab ich dann meine frisch zusammen gemixten Washes (brauch ich für das Großprojekt) getestet und mit etwas Trockenbürsten nachgeholfen.

Freistehend sind die natürlich etwas sinnlos, aber an Dungeonwände gestellt, peppen sie diese nochmal gehörig auf.

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Hier mal mit ein paar Minis zum Größenvergleich.

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So kommt, Ihr Abenteurer…

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Demnächst dann hoffentlich mehr von meiner derzeitigen Großbaustelle!

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Salzmalerei

Ich hab mir mal ein kleines Boot zugelegt – kann man als Beiboot oder für küstennahe Unternehmungen immer gut gebrauchen.

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Da ich es schon mal hier hatte, dachte ich, ich versuche mich doch mal an der Salztechnik. Irgendwie dünkt es mir, ich hab diese Bemaltechnik schon mal für Deadzone eingesetzt, kann mich aber nicht wirklich dran erinnern, was mich vermuten lässt, ich bin einfach doof oder der Versuch war nicht so das Gelbe vom Ei.

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Na, wie auch immer.
Also da hatte ich nur dieses kleine Boot und hab ihm erstmal ganz brav einen Holzanstrich verpasst.

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Anschließend habe ich dann Haarspray draufgeballtert (was ich noch von meinem ersten, womöglich nie durchgeführten Versuch bei meinem Bastelkram rumstehen hatte).

Warum Haarspray?
Es klebt, ist aber wasserlöslich.

Anschließend habe ich dann nämlich gleich grobkörniges, hier und da kurz angemahlenes Meersalz (hatte ich auch noch vom Versuch, der womöglich nie war) ungleichmäßig drüber gestreut.

Das Salz auchh wasserlöslich ist, nur nicht ganz so schnell, wird später noch wichtig.

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Danach kam schließlich die weiße und grüne Farbe auf die Rumpfplanken.

Nicht in schwungvollen Strichen, sondern eher vorsichtig, damit das Salz nicht aus Versehen abgeht – das sollte ja den Holzfarbenanstrich darunter vor der Farbe abdecken.

Dann – nach ausreichender Trocknungszeit – wurden vorsichtig mit einem weichen, in warmen Wasser getauchten Pinsel die Salzkristalle nach und nach aufgeweicht und behutsam abgesrtichen.

Ab und zu nahm ich ein Küchentuch zur Hilfe, aber nur, um vorsichtig die Lauge abzutupfen (nicht zu wischen!).

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Abschließend gab es noch ein paar Washes (dark, brown, green) auf das Holz.

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Für den ersten (oder zweiten?) Versuch bin ich ziemlich zufrieden mit dem verwitterten Ergebnis.

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Und eine gute Anzahl Minis passen auch noch rein – ideale Abenteurergruppengröße, wenn Ihr mich fragt.

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Dann kann also bald auf Kaperfahrt in See gestochen werden.

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„Hat eigentlich jemand an ein paar Ruder gedacht, Männer?“

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Wochenernte

Es ist schon erstaunlich, wieviel Modelle man in ein paar Tagen vom Maltisch bekommt, wenn man nicht zählt und nicht für die Vitrine malt.
Ganze 17 Modelle habe ich – eher nebenbei – letzte Woche fertig bekommen, soviel schaffe ich manchmal in einem Monat nicht.

Angefangen hatte ich mit ein paar Bewaffneten der Madenkrone – breitschultrige Typen, die jeder Abenteurergruppe gerne auf die Fresse hauen.

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Hinzu kamen ein paar Mumien, die ich eher halbherzig mit Farbe beklatschte – keine Minis, auf die ich besonders scharf war, aber ein paar Mumien kann der geneigte Rollenspieler doch immer mal gebrauchen.

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Auch eine aus Greenstuff modellierte Schwarzpulverbombenminiatur war ebenfalls nicht gerade aufwendig und schnell bemalt.

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Fix gingen auch ein paar neu zugelegte Kanonen – einfach ein paar coole Modelle, die mir schon lange in meinem Sortiment fehlten.

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Vier Kanonen für unter 10 Euro – wer kann da außerdem schon Nein sagen. Hier mal im Größenvergleich mit den Schlägern der Madenkrone.

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Außerdem habe ich endlich mal ein Mini aus der Northstar-Kultistenbox (eine Hammerbox) fertig gemacht – geile Hackfresse der Typ.

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Dazu gesellte sich noch ein Gruftschrecken/Wight aus Dreadmere, auf den ich schon länger scharf war.

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Abschließend gab es noch ein paar Leeches, die ganz fix gingen und äußerst einfach bemalt wurden.

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Alles nix dolles – aber dann zählt man am Wochenende mal nach und stellt fest, dass es über ein Dutzend Modelle geworden sind.

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Harlowe Holdemhigh

Manchmal gibt es ja Minis, die findet man einfach – je nach Geschmack – ziemlich cool.
Kürzlich entdeckte ich das Spiel Riot Quest, das mich jetzt zwar nicht sonderlich angezeckt hat, allerdings gefiel mir speziell eine (einzeln erhältliche) Mini davon besonders gut: Harlowe Holdemhigh!

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Ich kann gar nicht genau sagen, warum – sei es die Pose von dem Knirps oder sein Klamottenstyle, irgendwie gefiel mir Harlowe auf Anhieb.

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Oder waren es vielleicht seine großen, cartoonartigen Patschehändchen mit den beiden Wummen?

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Wie auch immer.
Jedenfalls konnte ich nicht widerstehen und als das Kerlchen in Reichweite war, griff ich zu.

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Das war es eigentlich auch schon – wollte Euch Mister Harlowe einfach mal vorstellen.

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Darkest Dungeon Miniatures – Necromancer II

Nach der Vorstellung der Miniatur des Nekromanten aus Darkest Dungeon wollte ich noch ein paar Bilder vom Endergebnis präsentieren.

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Wie schon bei den restlichen Minis aus der Reihe habe ich mich farblich wieder ganz unkreativ an die Vorlage gehalten, wie man sehen kann.

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Zudem habe ich eine Handvoll aller bislang entstandenen Bilder mir geschnappt und sie in eine eigene Galerie gepackt, zu der dieser Link führt.

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Darkest Dungeon Miniatures – Necromancer

Huiiii – jetzt ist er da!

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Durch ein paar unglückliche Zufälle habe ich fast zwei Monaten auf die Lieferung warten müssen, aber nun ist der Necromancer endlich bei mir eingetrudelt.

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Ein ganz schöner Brocken ist diese Miniatur von einem der denkwürdigsten Endgegner aus Darkest Dungeon, welche „normale“ Minis locker 1-2 Köpfe überragt.

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Die gewohnte Teilequalität war auch diesmal wieder super und passgenau, der Zusammenbau ging völlig leicht von der Hand.

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Dennoch habe ich ein paar feine Nahtstellen mit Greenstuff ausgeschmiert, einfach der Ordnung halber.

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Inzwischen ist er auch schon grundiert, als Nächstes werden die Farbeimer gezückt!

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Angeschaut: Warcradle Scenics – Gloomburg Manor

Ich hab mir mal die MDF-Serie „Gloomburg“ von Warcradle Scenics angeschaut, da der darke Look und die günstigen Preise (das hier vorgestellte Manor kostet um die 15 €uro) der Gebäude mich neugierig gemacht haben. Im Gegensatz zu meinen 4Ground-Gebäuden finde ich hier die Optik noch interessanter, weil kaputter und verwinkelter.

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Für diesen Kennenlerntest habe ich mich für das Manor aus Gloomburg entschieden und ich kann vorab schon einmal sagen, dass mich der Bausatz überzeugt hat:

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Abwechslungsreich & unterhaltsam, aufwendig (wo ich an einem Tag zwei 4Ground-Gebäude inklusive Farbgepimpe schaffe, habe ich hier allein für den Zusammenbau schon zwei Nachmitage gebraucht, was mir recht war, will ich doch auch Bastelspaß für das Geld) und vor allem eine gute Qualität:
Mir ist durch Unachtsamkeit nur eine (empfindliche) Stelle gebrochen (eine dünne Rippe des Käfigs), während ich bei 4Ground jedesmal – trotz größter Vorsicht – ein halbes Dutzend Brüche schaffe, vor allem an den Türachsen.

Das alles, zusammen mit der Tatsache, dass die Sachen auch noch über die Hälfte günstiger sind als 4Ground-Bausätze, macht diese Geländeserie äußerst attraktiv, also unbedingt mal anschauen, wer den verschrobenen Look mag.

Einziger Wehrmutstropfen: Die Sachen sind – im Gegensatz zu 4Ground-Produkten – nicht vorgefärbt, sondern bestehen rein aus unbehandeltem MDF. Da ich aber selbst bei 4Ground mit Farbe nachhelfe, fand ich das eher praktisch.

Jetzt aber mal zum Gepimpe, was habe ich nachgebessert?

Zuerst – und das hat am meisten Zeit gekostet – habe ich alle Holzelemente des Gebäudes mit einem Cuttermesser eine aufwendigere Holzmaserung verpasst, als die 1-2 Laserstriche, die default eingraviert sind.

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Zudem habe ich alle Holzbalken noch mit dem Messer angeschnitzt, um weniger gerade Ecken und Kanten zu haben. So passen die Holzbalken besser zum organischen Restlook.

Die eingelaserten Türknäufe habe ich durch kleine Eisenringe ersetzt – einer als Griff, der andere (mit Greenstuff gefüllt) als Schlossverkleidung.

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Hier und da gab es auch noch ein paar leimgetränkte Stoffreste, die als lumpenartige Fetzen von den Geländern baumeln.

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Und da am Dach schon so einige Schindeln abgefallen sind, habe ich ein paar Pappexemplare noch auf dem Geländestück verteilt.

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Schließlich gab es noch ein Base (das Erdgeschoss ist tatsächlich bodenlos), auf das dünne Pappquadrate als Bodenfliesen geklebt wurden.

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Der Außenbereich erhielt die typische Besandung, die mit ein paar Fässern aus der Bitsbox und Brettertrümmern aus dem Bausatz sowie weiteren Pappschindeln und Stofflumpen versehen wurde.

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Anschließend wurde alles schwarz grundiergesprayed – Zeit für die Bemalung.

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Wegen der vielen Fachwerkstreben, dem teilweise sichtbaren Dachgestell und den vielen Winkeln beschloss ich, zuerst die Stellen zu bemalen, die ich gröber angehen würde. Daher habe ich zunächst sämtliche Holzelemente dunkelbraun bemalt und sie dann mit beigemischten Ocker und schließlich beigemischtem Hellgrau nacheinander trockengebürstet.

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Nebenbei fiel mir ein Segment aus der Hand, weswegen ein Balkongeländer zwei Sprossen einbüßte. Da das aber eh alles verfallen aussieht, habe ich das Stück gar nicht wieder rangeklebt – passt schon zum Look.

Für das Dach wählte ich einen blauen Farbton, da mir ein rot zu freundlich erschienen wäre.

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Dazu gab es noch einen dunklen Metallton plus Rosteffekt für das Gestänge.

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Am Ende kamen noch etwas Flock und ausgestanzte Herbsblätter drauf.

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Die Bodenfliesen im Erdgeschoss bekamen eine steingerechte Graufärbung plus 1, 2 Washes, jede Menge Schuttkrümel und auch hier ein paar (hereingewehte) Blätter.

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Die Holzbalken im Obergeschoss und auf den Balkonen hatte ich bereits im ersten Bemalschritt mit eingefärbt,..

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…daher wurde hier nur ein bißchen Herbstlaub ergänzt.

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Achja – die diversen Stofflumpen, die an den Geländern baumeln, wurden natürlich auch eingefärbt.

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Am Fummeligsten war die Einfärbung der Wände, vorbei an den Holzbalken.

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Wenn ich mein nächstes Gebäude aus der Reihe angehe, werde ich den Bausatz vermutlich bemalen, bevor ich ihn zusammen baue.

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Dabei darf ich dann nur nichts verwechseln^^

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Schließlich wurden noch letzte Details bemalt, wie die Fässer oder die herabgefallenen Dachschindeln.

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Am Ende gab es zur Begrünung noch Flock, ein paar Clusterbüsche, verschiedenfarbige Tufts und auch etwas abgestorbenes Laub für den Außenbereich – fertig!

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Abschließend muss ich sagen, dass ich diese Produktreihe nur empfehlen kann. Wer mit MDF-Gebäuden kein Problem hat, bekommt hier günstigen Kram, der noch dazu weniger starr wirkt als beispielsweise 4Ground-Produkte.

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Zudem ist das MDF entweder ’n Millimeter dicker oder wird trockener gelagert – die wenigen Bruchstellen waren ganz klar selbstverschuldet, während bei anderen Herstellern das Material einfach beschissener ist und viel häufiger bricht, so sehr man sich auch vorsieht.

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Fazit: Eine ganz klare Kaufempfehlung.

Zum Abschluss gibt es jetzt noch die gezeigten (sowie ein paar noch ungezeigte) Bilder in der Galerieansicht:

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DIY Gamemaster Screen 2.0

Nachdem mein erster, selbstgefertigter Gamemasterscreen mir durchweg gute Dienste geleistet hat, dachte ich, ich mach das nochmal etwas schicker und – tadaa:

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Hier ist mein Advanced GM Screen, quasi 2.0.

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Das Grundprinzip ist erstmal wieder identisch (siehe hier die Bauanleitung), also zwei dieser Kisten miteinander verbunden plus Magnetfolie, doch der Teufel steckt ja bekanntlich im Detail 😉

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Das Augenscheinlichste ist die grüne Lasur, die ich diesmal verwendet habe – ich mag grün einfach und wollte nicht wieder einen klassischen Holzton wie bei der ersten Version.

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Innen gab es zudem ein paar Änderungen. Erstmal ganz wichtig – die miteinander verleimten Kisten hab ich diesmal ganz vorbildlich noch mit ein paar Schrauben versehen. Zwar hält GM1.0 bislang einwandfrei, aber ganz geheuer war mir diese reine Leimverbindung nie.

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Die Stiftablagen am oberen Rand habe ich beibehalten, diesmal allerdings eine Eckleiste verwendet, damit Bleistift & Co mir nicht – wie oft schon geschehen – da rauspurzeln. Diese „Regalböden“ liegen hinten nicht ganz dicht an, damit etwas mehr Platz ist, um zu hohe Papierblätter dahinter durchzuschieben.

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Zudem gibt es jetzt auch unten noch zwei Fächer für Würfel usw. – Luxus pur!

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Wo bei GM1.0 noch eine angebogene Resteleiste mehr schlecht als recht herhalten musste, habe ich diesmal die Kistennaht mit einer etwas ordentlicheren Leiste verkleidet.

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Und last, but not least habe ich noch ein paar Metallbeschläge (ebay-Hongonk-Import für 5 Euro) für einen Hauch von edel an die Ecken angebracht.

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Freue mich schon auf die erste Session damit.

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Darkest Dungeon Miniatures – Houndmaster

Weiter geht es mit den Darkest Dungeon Minis.
Nach der Grabräuberin kam ich am Wochenende dazu, den Houndmaster plus dazugehörigem Hund in Farbe zu tauchen.

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Ursprünglich wollte ich beide Miniaturen entsprechend der Vorlage auf ein einzelnes Base packen, bis mir aufging, dass das bei Miniaturen ziemlicher Blödsinn wäre.

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Bei der Bemalung habe ich mich – sowohl beim Hundeführer als auch seinem Hündchen – wieder an der Vorlage orientiert.

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Die Gendarme’s Pride-Rüstung habe ich genauso wie default im Game coloriert, während das Tier den typischen, grauen Straßenköterlook verpasst bekam.

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Jetzt steht schon der Bounty Hunter in den Startlöchern, wobei ich da vermutlich noch mit etwas Greenstuff die Optik anpassen werde.

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