Minis aus dem Juni

Nur kurz ein paar fertige Minis, überwiegend von Reaper, bis auf ein paar Kinderfiguren von Grippin Beast.

Den Anfang macht dieser zwielichtige Herr mit Zylinder:

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Dann die erwähnten Kiddis, wie sie gerade aus ’nem Dungon kommen.

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Und noch ein paar Untote – Skelette kann man schließlich immer gebrauchen.

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Angeschaut – TTCombat Chapel (gepimped)

Eigentlich war ich gerade dabei, selbst eine kleine Kirche zu bauen.

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Doch als ich noch im Rohbau war, erschien von TTCombat der MDF-Bausatz „Chapel“ für etwas knapp über 15 €uro. Da so ein Bausatz weitaus schneller und stressfreier gebastelt ist, wagte ich den Test.

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In der Vergangneheit hatten mich die TTCombat-Bausätze noch nicht enttäuscht (im Gegesatz zu anderen Herstellern) und ich kann vorab schon sagen, dass es mit der Chapel nicht anders war.

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Für sein Geld bekommt man eine ganze Menge vorgelasertes MDF. Hier und da muss man die Laserschnitte vollenden, was zwar etwas nervig ist, dafür purzeln einem nicht alle Teile gleich entgegen und da TTCombat vernünftiges MDF verwendet (im Gegesatz zu anderen Herstellern), gab es keine Brüche oder abgebröselte Ecken.

Nach kurzer Zeit war alles zusammen gebaut:

Die wenigen (grauen) Pappelemente sind übrigens so schmutzig, weil die ebenfalls vorgelasert sind – da hat man schnell verbranntes Material an den Händen und verteilt es unfreiwillig auf dem Rest.

Klar – das ist halt MDF.
Da muss man Abstriche machen, aber für etwas über 15 €uro kann man imho nicht klagen, dennoch war mir das alles etwas zu glatt und platt.
Für WW1 & 2 mag das noch hinhauen, aber für meinen mittelalterlichen Fantasysachen war mir der Bausatz noch zu steril (gerade die aufgelaserten Dachschindeln bringen es nur auf ’nem Foto, und dann auch nur aus dem richtigen Winkel).

Also wurde mit Hartschaum nachbessert.

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Eine ganze Menge sogar…

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Den Boden im Inneren habe ich ebenfalls mit Hartschaum beklebt, der vorher eine Steinstruktur bekam, schließlich sollten die (im Bausatz enthaltenen) Kirchenbänke nicht auf allzu glatter Flur stehen.
Zudem habe ich aus Hartschaum, Pappe und etwas Plastikgitter noch schnell einen Altar gebastelt.

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Am Ende kam noch Farbe drauf – fertig war die gepimpte Chapel:

Für den Preis kann man imho nicht klagen, ein toller Bausatz.

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Noch ein Wald nebenbei

Bereits zur Weihnachtszeit 2018(!) hatte ich mir für rund 15 €uro ein paar weißbepuderte Tannenbäume besorgt:

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Jetzt – da man ja mehr Zeit hat – habe ich es endlich geschafft, die Dinger mal aufzuhübschen.

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Zuerst wurden die Tannen eingeweicht und der weiße Sprühschnee abgeschrubbt, danach wurden Bases gebastelt.

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Schließlich wurden die kunstgrünen Borstentannen in Leimwasser getränkt und mit feinem Turf bestäubt – fertig ist der Wald für 15 €uro.

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Modularer Dungeon auf Augenhöhe

Mein Biggest Dungeon sorgt am Spieltisch optisch schon für Atmosphäre, allerdings hat er auch einen ziemlichen Nachteil – die Wände sind auf Miniaturenhöhe (sogar noch etwas drüber):

Für Fotosessions ist das kein Problem, aber wenn man am Spieltisch sitzt (insbesondere mit einem erhöhten Geländetischplattenaufsatz, wie wir ihn verwenden) gibt es immer die ein oder andere Mini, die sich geschickt den Blicken von 1-2 Spielern entzieht, hinter Wänden verborgen.
Nicht sehr ideal.

Als mir das jetzt auch in meiner Funktion als Spielleiter widerfahren ist, war es genug – eine neue Lösung musste her, die die Minis nicht vollständig verdeckt.

Nun wollte ich nicht wie blöd wieder Wände ohne Ende basteln, stattdessen habe ich mir einfach 4 Hartschaumquader geschnappt (Höhe und Breite jeweils 2,5cm, die Längen 2,5 / 5 / 7,5 und 10cm) und Ziegelmuster eingeritzt. Danach wurde eine Silikonform davon erstellt und dann tagelang Abgüsse gefertigt.

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Anschließend wurde alles für mehr Stabilität und Abbruchschutz mit schwarzem ModPodge grundiert und dann grau eingefärbt/trockengebürstet. 125ml Wash wurden dabei zudem verballert, würde ich das nicht selber mixen, wäre das gehörig ins Geld gegangen.

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Das ganze ergibt einen modularen Fundus an Wandsegmenten, mit dem sich alle möglichen Dungeonvarianten schnell aufbauen lassen.

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Und Miniaturen können sich nicht mehr verstecken.

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Zum Abschluss wünsche ich noch viel Spaß mit der Galerie:

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Stufen… …in die Tiefe.

Derzeit werkel ich an mehreren Sachen und auch diverse andere Miniprojekte sind schon länger fertig, ohne, dass ich darüber berichtet habe.

So auch diese nach unten führenden Treppensegmente für den Dungeongebrauch:

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Eine schmale und eine breite Variante.

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Das Prinzip ist das selbe, wie bei den Holztreppen meines Fachwerkhauses – ein flacher Rohling mit farblichem Tiefeneffekt.

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Krampa in den Wäldern

Aus der Reihe „Minis, die ich vergessen habe zu zeigen“ kommen heute die Krampa aus den tiefen der Wälder.

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Eigentlich ist das Dunkelbrut aus dem Hause Reaper, aber für meine DARC-Runden wurden diese Ziegenmensch zwangsumgetauft.

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Die Minis gibt es leider nur in 2 Varianten – und das betrifft auch nur die Halteposition der sichelförmigen Waffe.

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Dennoch kamen Diablo-Erinnerungen hoch, als ich die Teile entdeckte und ich musste zuschlagen.

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Minis aus der Quarantäne – Gnobbler, Pippilotta, Fressbett und mehr

Dieser Tage fällt es leicht, dem Homehobby nachzugehen und neben meinem Häusergebastel und einigen bemalten Tabletop World Gebäuden (die ich bei Gelegenheit – man kommt ja zu nüscht – noch vorstellen werde) bearbeite ich mit dem Pinsel natürlich auch meinen Pile of Shame.

Fertig geworden ist einiges – beispielsweise dieser Mix aus Untotem und Vogelscheuche, der schon seit Monaten grundiert und bebased auf dem Maltisch zustaubte:

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Für die Basgestaltung wählte ich ein angrenzendes Kornfeld hinter einem Holzzaun.

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Neu dagegen ist diese Freeboters Fate Mini, die ihre Kindheit in der Villa Kunterbunt verbrachte:

Von der Hackfressenfraktion wiederum kommt dieser Mercenary Warrior:

Zur zusätzlichen Spielerschikane gab es auch noch einen Werwolf – ein Lykanthrop fehlte schon lange in meiner Sammlung.
Da diese mondgeilen Kläffer gerne Sachen zerfetzen und spektakuläre Sprünge duch Barrikaden machen, habe ich ihm gleich ein paar zersplitterte Bretterbohlen auf sein Base geklebt.

Und eine neue Mimic durfte natürlich auch nicht fehlen, diesmal aus der Schlafzimmerabteilung.

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Auch eine neue Riesenspinne habe ich mir zugelegt:

Und dann habe ich beim Durchforsten alter Kisten tatsächlich noch unberührte Gnobbler wiedergefunden.
Die goblinartigen Zinkennasen fand ich schon vor über 15 Jahren drollig, doch hatte ich sie nie angemalt und dann irgendwann vergessen.

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Flugs hab ich mir erstmal zehn von diesen Knirpsen zusammen geklebt und die kleinen Racker quick’n’dirty in Farbe getunkt.

Ach, und nach laaanger Zeit wurde ein Feuerelementar auch endlich mal (in wenigen Minuten) coloriert.

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Das war es erstmal.

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Der Gefangene der Gruft

Für eine Rollenspielbegegnung wird es heute mit dem „Gefangenen der Gruft“ etwas spooky:

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Ob nun als Questziel, Rätselbasis oder verfluchter Schrecken, den man besser nicht befreien sollte, ist dieses in Ketten gelegte Skelett für einiges am Rollenspieltisch zu gebrauchen – und seine Bastelumsetzung recht einfach.
Los geht’s.

Angefangen hat alles mit einem Hartschaumblock und einem gruftmäßigen Portal:

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Bei dem Block wurde ein Stückchen abgeschnitten, um später als hintere Wand zu dienen, danach wurde – mit dem Portal als Schablone – der Rest des Blocks ausgehöhlt und in Form gebracht.

Zudem wurden zwei unterschiedlich große Hartschaumbodenplatten gefertigt.

Für die Innenverkleidung habe ich ein Steinmuster auf zwei dünne Hartschaumstreifen eingeritzt, da ich im eigentlichen Bogen mich nur vertan hätte oder abgerutscht wäre.

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Diese „Texturtapete“ wurde dann in den Bogen geklebt.

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Bei den hinteren Wand habe ich dagegen direkt geritzt.

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Nachdem Rückwand und Bogenelement schließlich miteinander verleimt waren, texturierte ich (per Alufolienball) die (später nur sichtbaren) Ränder der Bodenplatten und klebte diese ebenfalls aufeinander.

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Danach wurde das Portal in seine Position geklebt und ich fing an, Steinchen an die Wände zu kleben.

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Irgendwann war alles dann mit Gemäuer verkleidet.
Mausoleumsnische und Bodenplatten wurden allerdings nicht miteinander verleimt, da das die Detailarbeit im Inneren mit dem Gefangenen und die spätere Bemalung nur erschweren würde.

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Aprospos Gefangener.

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Dieser besteht primär aus einem Hartschaumstück, das mit groben Leinenstoff umwickelt wurde und schließlich noch einen Schädel verpasst bekam.
Am Ende wurden noch ein paar Kettenreste kreuzförmig aufgeklebt und eine Zahnstocherspitze (als Pfahl) ihm in den Nacken geklebt.
Dann konnte der Gefangene bemalt werden.

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Damit das Skelett nicht zu mickrig wird und die Portalunterseite nicht zu viel von ihm verbrigt, kam ein Podest noch auf die Bodenplatten, wo er später stehen sollte.

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Schließlich wurde alles bemalt und der Gefangene mit einer verleimten Zahnstocherstütze in Position geklebt.

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Ursprünglich hatte ich noch ein Gitter geplant, das Innen an das Portal geklebt werden sollte, um dem Gefangenen einen richtigen Käfig zu verpassen.
Doch als ich alles fertig hatte, stellte ich fest, dass die Zahnstocherstäbe zu dick und zu dicht waren, sodass man vom eigentlichen Gefangenen kaum noch was sehen würde, wenn man nicht gezielt mit einer Taschelampe durch die Stäbe leuchtete.

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Also wurde die Idee verworfen und ich beschloß zur Auflockerung, einfach noch ein paar Grabbeigaben dem Gefangenen zu verpassen, im Detail eine Tonvase, ein Gabentöpfchen sowie ein Schild und ein Schwert, die ich farblich alle etwas auf alt und rostig trimmte.

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Im Gegensatz zu meinem ursprünglichen Plan beschloss ich, Boden- und Nischensegment am Ende doch nicht miteinander zu verleimen.

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So könnte ich die Nische auch ohne Gefangenen verwenden bzw. ein neues Bodensegment irgendwann mal basteln, das eine andere Nischfüllung enthalten könnte, wie beispielsweise einen Schatz usw.

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Fertig war das Ganze.

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Deadzone Themenwoche bei TBTV

Ohne Deadzone würde es auf diesem Blog ziemlich anders aussehen (deutlich leerer auf jeden Fall). Die Version 2 war es, die mich 2016 von 15mm zurück zu 28mm brachte – seit dem ist hier einiges geschehen, an die 300 Minis sind bemalt und zig Gelände „in groß“ ist entstanden.

Da TB tv jetzt eine Deadzone Themenwoche gestartet hat, muss ich dies daher mal erwähnen. Wer nach dem Video Lust auf mehr hat, findet hier all meinen Deadzone-Kram – ob Battlereports, Reviews oder – natürlich – Geländebaututorials speziell für Deadzone.

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Fachwerkhausverstärkung in Farbe

Das kürzlich gebastelte Hartschaumhaus als Ergänzung zu meinem großen Fachwerkhaus hat jetzt seinen Farbanstrich erhalten, im selben Schema wie sein großer Bruder.

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Für die Grundierung gab es für die Extrahärte wieder einen durch Leim verstärkten ModPodge-Farbmix, danach verfuhr ich genau wie schon bei dem Fachwerkhaus.

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Daher bleibt mir hier nicht mehr groß etwas zu schreiben und ich zeige Euch einfach die Bildergalerie vom Endergebnis:

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