Noch ein Wald nebenbei

Bereits zur Weihnachtszeit 2018(!) hatte ich mir für rund 15 €uro ein paar weißbepuderte Tannenbäume besorgt:

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Jetzt – da man ja mehr Zeit hat – habe ich es endlich geschafft, die Dinger mal aufzuhübschen.

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Zuerst wurden die Tannen eingeweicht und der weiße Sprühschnee abgeschrubbt, danach wurden Bases gebastelt.

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Schließlich wurden die kunstgrünen Borstentannen in Leimwasser getränkt und mit feinem Turf bestäubt – fertig ist der Wald für 15 €uro.

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Modularer Dungeon auf Augenhöhe

Mein Biggest Dungeon sorgt am Spieltisch optisch schon für Atmosphäre, allerdings hat er auch einen ziemlichen Nachteil – die Wände sind auf Miniaturenhöhe (sogar noch etwas drüber):

Für Fotosessions ist das kein Problem, aber wenn man am Spieltisch sitzt (insbesondere mit einem erhöhten Geländetischplattenaufsatz, wie wir ihn verwenden) gibt es immer die ein oder andere Mini, die sich geschickt den Blicken von 1-2 Spielern entzieht, hinter Wänden verborgen.
Nicht sehr ideal.

Als mir das jetzt auch in meiner Funktion als Spielleiter widerfahren ist, war es genug – eine neue Lösung musste her, die die Minis nicht vollständig verdeckt.

Nun wollte ich nicht wie blöd wieder Wände ohne Ende basteln, stattdessen habe ich mir einfach 4 Hartschaumquader geschnappt (Höhe und Breite jeweils 2,5cm, die Längen 2,5 / 5 / 7,5 und 10cm) und Ziegelmuster eingeritzt. Danach wurde eine Silikonform davon erstellt und dann tagelang Abgüsse gefertigt.

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Anschließend wurde alles für mehr Stabilität und Abbruchschutz mit schwarzem ModPodge grundiert und dann grau eingefärbt/trockengebürstet. 125ml Wash wurden dabei zudem verballert, würde ich das nicht selber mixen, wäre das gehörig ins Geld gegangen.

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Das ganze ergibt einen modularen Fundus an Wandsegmenten, mit dem sich alle möglichen Dungeonvarianten schnell aufbauen lassen.

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Und Miniaturen können sich nicht mehr verstecken.

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Zum Abschluss wünsche ich noch viel Spaß mit der Galerie:

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Stufen… …in die Tiefe.

Derzeit werkel ich an mehreren Sachen und auch diverse andere Miniprojekte sind schon länger fertig, ohne, dass ich darüber berichtet habe.

So auch diese nach unten führenden Treppensegmente für den Dungeongebrauch:

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Eine schmale und eine breite Variante.

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Das Prinzip ist das selbe, wie bei den Holztreppen meines Fachwerkhauses – ein flacher Rohling mit farblichem Tiefeneffekt.

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Krampa in den Wäldern

Aus der Reihe „Minis, die ich vergessen habe zu zeigen“ kommen heute die Krampa aus den tiefen der Wälder.

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Eigentlich ist das Dunkelbrut aus dem Hause Reaper, aber für meine DARC-Runden wurden diese Ziegenmensch zwangsumgetauft.

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Die Minis gibt es leider nur in 2 Varianten – und das betrifft auch nur die Halteposition der sichelförmigen Waffe.

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Dennoch kamen Diablo-Erinnerungen hoch, als ich die Teile entdeckte und ich musste zuschlagen.

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Minis aus der Quarantäne – Gnobbler, Pippilotta, Fressbett und mehr

Dieser Tage fällt es leicht, dem Homehobby nachzugehen und neben meinem Häusergebastel und einigen bemalten Tabletop World Gebäuden (die ich bei Gelegenheit – man kommt ja zu nüscht – noch vorstellen werde) bearbeite ich mit dem Pinsel natürlich auch meinen Pile of Shame.

Fertig geworden ist einiges – beispielsweise dieser Mix aus Untotem und Vogelscheuche, der schon seit Monaten grundiert und bebased auf dem Maltisch zustaubte:

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Für die Basgestaltung wählte ich ein angrenzendes Kornfeld hinter einem Holzzaun.

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Neu dagegen ist diese Freeboters Fate Mini, die ihre Kindheit in der Villa Kunterbunt verbrachte:

Von der Hackfressenfraktion wiederum kommt dieser Mercenary Warrior:

Zur zusätzlichen Spielerschikane gab es auch noch einen Werwolf – ein Lykanthrop fehlte schon lange in meiner Sammlung.
Da diese mondgeilen Kläffer gerne Sachen zerfetzen und spektakuläre Sprünge duch Barrikaden machen, habe ich ihm gleich ein paar zersplitterte Bretterbohlen auf sein Base geklebt.

Und eine neue Mimic durfte natürlich auch nicht fehlen, diesmal aus der Schlafzimmerabteilung.

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Auch eine neue Riesenspinne habe ich mir zugelegt:

Und dann habe ich beim Durchforsten alter Kisten tatsächlich noch unberührte Gnobbler wiedergefunden.
Die goblinartigen Zinkennasen fand ich schon vor über 15 Jahren drollig, doch hatte ich sie nie angemalt und dann irgendwann vergessen.

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Flugs hab ich mir erstmal zehn von diesen Knirpsen zusammen geklebt und die kleinen Racker quick’n’dirty in Farbe getunkt.

Ach, und nach laaanger Zeit wurde ein Feuerelementar auch endlich mal (in wenigen Minuten) coloriert.

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Das war es erstmal.

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Der Gefangene der Gruft

Für eine Rollenspielbegegnung wird es heute mit dem „Gefangenen der Gruft“ etwas spooky:

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Ob nun als Questziel, Rätselbasis oder verfluchter Schrecken, den man besser nicht befreien sollte, ist dieses in Ketten gelegte Skelett für einiges am Rollenspieltisch zu gebrauchen – und seine Bastelumsetzung recht einfach.
Los geht’s.

Angefangen hat alles mit einem Hartschaumblock und einem gruftmäßigen Portal:

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Bei dem Block wurde ein Stückchen abgeschnitten, um später als hintere Wand zu dienen, danach wurde – mit dem Portal als Schablone – der Rest des Blocks ausgehöhlt und in Form gebracht.

Zudem wurden zwei unterschiedlich große Hartschaumbodenplatten gefertigt.

Für die Innenverkleidung habe ich ein Steinmuster auf zwei dünne Hartschaumstreifen eingeritzt, da ich im eigentlichen Bogen mich nur vertan hätte oder abgerutscht wäre.

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Diese „Texturtapete“ wurde dann in den Bogen geklebt.

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Bei den hinteren Wand habe ich dagegen direkt geritzt.

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Nachdem Rückwand und Bogenelement schließlich miteinander verleimt waren, texturierte ich (per Alufolienball) die (später nur sichtbaren) Ränder der Bodenplatten und klebte diese ebenfalls aufeinander.

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Danach wurde das Portal in seine Position geklebt und ich fing an, Steinchen an die Wände zu kleben.

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Irgendwann war alles dann mit Gemäuer verkleidet.
Mausoleumsnische und Bodenplatten wurden allerdings nicht miteinander verleimt, da das die Detailarbeit im Inneren mit dem Gefangenen und die spätere Bemalung nur erschweren würde.

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Aprospos Gefangener.

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Dieser besteht primär aus einem Hartschaumstück, das mit groben Leinenstoff umwickelt wurde und schließlich noch einen Schädel verpasst bekam.
Am Ende wurden noch ein paar Kettenreste kreuzförmig aufgeklebt und eine Zahnstocherspitze (als Pfahl) ihm in den Nacken geklebt.
Dann konnte der Gefangene bemalt werden.

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Damit das Skelett nicht zu mickrig wird und die Portalunterseite nicht zu viel von ihm verbrigt, kam ein Podest noch auf die Bodenplatten, wo er später stehen sollte.

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Schließlich wurde alles bemalt und der Gefangene mit einer verleimten Zahnstocherstütze in Position geklebt.

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Ursprünglich hatte ich noch ein Gitter geplant, das Innen an das Portal geklebt werden sollte, um dem Gefangenen einen richtigen Käfig zu verpassen.
Doch als ich alles fertig hatte, stellte ich fest, dass die Zahnstocherstäbe zu dick und zu dicht waren, sodass man vom eigentlichen Gefangenen kaum noch was sehen würde, wenn man nicht gezielt mit einer Taschelampe durch die Stäbe leuchtete.

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Also wurde die Idee verworfen und ich beschloß zur Auflockerung, einfach noch ein paar Grabbeigaben dem Gefangenen zu verpassen, im Detail eine Tonvase, ein Gabentöpfchen sowie ein Schild und ein Schwert, die ich farblich alle etwas auf alt und rostig trimmte.

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Im Gegensatz zu meinem ursprünglichen Plan beschloss ich, Boden- und Nischensegment am Ende doch nicht miteinander zu verleimen.

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So könnte ich die Nische auch ohne Gefangenen verwenden bzw. ein neues Bodensegment irgendwann mal basteln, das eine andere Nischfüllung enthalten könnte, wie beispielsweise einen Schatz usw.

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Fertig war das Ganze.

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Deadzone Themenwoche bei TBTV

Ohne Deadzone würde es auf diesem Blog ziemlich anders aussehen (deutlich leerer auf jeden Fall). Die Version 2 war es, die mich 2016 von 15mm zurück zu 28mm brachte – seit dem ist hier einiges geschehen, an die 300 Minis sind bemalt und zig Gelände „in groß“ ist entstanden.

Da TB tv jetzt eine Deadzone Themenwoche gestartet hat, muss ich dies daher mal erwähnen. Wer nach dem Video Lust auf mehr hat, findet hier all meinen Deadzone-Kram – ob Battlereports, Reviews oder – natürlich – Geländebaututorials speziell für Deadzone.

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Fachwerkhausverstärkung in Farbe

Das kürzlich gebastelte Hartschaumhaus als Ergänzung zu meinem großen Fachwerkhaus hat jetzt seinen Farbanstrich erhalten, im selben Schema wie sein großer Bruder.

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Für die Grundierung gab es für die Extrahärte wieder einen durch Leim verstärkten ModPodge-Farbmix, danach verfuhr ich genau wie schon bei dem Fachwerkhaus.

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Daher bleibt mir hier nicht mehr groß etwas zu schreiben und ich zeige Euch einfach die Bildergalerie vom Endergebnis:

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Verstärkung für das Fachwerkhaus

Ein weiteres Gebäude, das sich später zu meinem Fachwerkhaus gesellen soll.

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Großer Unterschied: Das Häuschen ist nicht von innen bespielbar, sondern ein massiver Hartschaumblock.
Ansonsten sind die Bautechniken ziemlich identisch.

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Jetzt wird erstmal mit massig Leim grundiert, anschließend geht es an die Bemalung.

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Bemalung des Fachwerkhauses

Nachdem das Fachwerkhaus fertig gebaut war, ging es erstmal an die Grundierung. Dafür nahm ich ModPodge, schwarze Farbe, etwas Spüli und zusätzlich auch noch eine extra Portion Holzleim – das sollte eine superfeste Grundierung werden. Und das wurde sie auch – danach war der Hartschaum so fest, als bestünde er aus Plastik.

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Anschließend habe ich das gesamte Mauerwerk mit einem hellen Grau angestrichen, nach dem Trocknen wurde dies wiederum schwarz gewasht. Danach gab es hier und da noch etwas braunes Wash auf einzelne Steine, dann wurde alles mit dem ursprünglichen Grau sowie zwei helleren Varianten trockengebürstet.

Nachdem das Mauerwerk fertig war, wurde der Putz mit zwei verschiedenen Gelbtönen bemalt und die Flächen an den Rändern und in den Rissen mit einem verdünnten braunen Wash eingeschmutzt.

Jetzt bekamen alle Holzelemente einen dunkelbraunen Erstanstrich, danach wurde mit zwei helleren Braunvarianten in die Gelb bzw. Grau dazugemengt wurde, trockengebürstet.

Das Dach wurde schließlich mit einem Blau-Anthrazit-Mix eingefärbt und mit zwei mittels Grau aufgehellten Farbtönen trockengebürstet.

Am Ende des ganzen abends wurden noch die Nägel und Fenstergriffe silbern angemalt – fertig!

Ach und das Innenleben wurde natürlich auch eingefärbt.

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Da es im oberen Stockwerk keine Treppe nach unten gibt, habe ich noch ein modulares Treppenmodul gebastelt, für das Erdgeschoß werde ich die Tage noch ein entsprechendes Gegenstück basteln.

Praktisch am Rande: Auch ohne 1. Stock geht das Ganze noch als Haus durch:

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Und inzwischen habe ich angefangen, ein weiteres Haus zu basteln…

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