Deadzone Battlereport: Rookies Einstand auf Exham IV

Mannmannmann – das gab gestern aber auf die Fresse bei Deadzone.

Während meine Rebs und Bokkr noch auf dem Maltisch stehen, hatte ich wochenends noch ein paar weitere Forge Fathers fertig bepinselt, um eine neue Zusammenstellung meines Strike Teams zu versuchen:
Quantität, statt Qualität.

So schickte ich diesmal – statt Steelwarriors – eine gleiche Anzahl an „schwächeren“ Militias in die Schlacht, die dafür aber (neben dem Leader natürlich) noch von einem Steelwarrior begleitet wurden. Ich hatte somit zwar leicht schwächere Minis im Team, dafür aber einen Mann mehr, was rein wahrscheinlichkeitsmäßig eine kleine Verbesserung darstellen sollte – doch Theorie und Praxis stimmen ja bekanntlich eher selten überein…

Gespielt wurden wieder (max.) 100 Punkte, Mission: Patrol, allerdings mit den Evironmental Hazards aus der Infestation-Erweiterung (Frigid Cold, welche jedoch nicht zum Tragen kam). Da ich den Recon-Test gewann (mit erweiterten Recon-Regeln, welche mich jedoch nur ein Item vorab einsehen ließen), entschied ich mich dafür, die Aufstellungszone zu wählen (blau) und somit auch das Match zu beginnen (von Thomas‘ 6 Orks waren bei der Fotoerstellung erst 4 platziert).

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Mein Plan war simpel – die Orks von zwei Seiten in die Zange nehmen (wobei mein Leader die geschütztere Flanke nehmen sollte, um erstmal – begleitet von meinem einzigen Steelwarrior – sicher in den Nahkampf zu kommen) und nebenbei die 2VP-Objectives einnehmen.
Eigentlich schaffbar. Eigentlich…

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Zunächst sah es ganz gut aus:
Der erste Ork, der meinem Steelwarrior vor die Linse kam, wurde umgehend – in alter Zwergentradition – zersiebt, doch dann fiel auf der anderen Gefechtsseite auch schon mein erster Milizsoldat.
Einen der zwei noch verbliebenen Militias taufte ich „Rookie“, da die Mini erst am Wochenende fertig bemalt wurde und somit zum ersten Mal an einem Gefecht teilnahm.

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Es entbrannte ein heftiger Stellungskrieg und nachdem Thomas seinen ersten Ork bei dem 2VP-Objective positioniert hatte, wurde es immer schlimmer für die Forge Fathers:
Zunächst verballerte sich der zweite Militia, stürmte dann noch auf den Ork zu, wodurch er noch einen Nahkampf initiieren konnte – den er allerdings verlor und sein Leben aushauchte…
Plötzlich war „Rookie“ der einzige Militia, der noch stand, seine kampferprobteren Gefährten lagen bereits im Staub von Exham IV!

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Auf der anderen Seite lief es nicht besser – zwar hatte der Steelwarrior den orkischen Leader bereits verwundet, was diesen jedoch nicht störte und er sich in den Nahkampf mit meinem Huscarl stürzte, just als dieser das zweite 2VP-Objective einnehmen wollte.
Die beiden Anführer prügelten sich also zwei Runden lang und während es zunächst an diesem Schauplatz noch gut für die Forge Fathers lief, kassierte der Huscarl schlielich soviel Dresche (Dank dem gepimpten Armor Piercing des Orks), dass er auch das Zeitliche segnete.

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Und kaum war der Huscarl gefallen, stürzte sich die orkische Bestie auch noch auf meinen Steelwarrior und zerschnetzelte ihn binnen Sekunden.
Grausam!

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„Rookie“ war nun der einzige Forge Father, der noch stand!
Und er machte sich – zwar bekam er einen Streifschuß ab, andererseits wich er gekonnt den restlichen, ungelenken Schüssen der Grünhäute aus. Nebenbei erklomm er auch noch ganz lässig einen Öltank, warf eine dort gefundene Granate ebenso lässig und zudem auch noch wirksam hinab auf den Ork am 2VP-Objective (BOOM!) und stürzte sich schließlich auch noch auf einen weiteren, herbeieilenden Marauder.
Ein wahrer Teufelskerl, dieser Rookie!

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Das war es dann aber auch – der angegriffene Ork erwischte „Rookie“ mit seiner Rechten und nach einem knirschenden „Knack“ war auch Rookie am Boden, das Gefecht nach nur drei Runden zugunsten der Maruader entschieden.

Trotzdem hat Deadzone wieder ziemlichen Spaß gemacht, die Regeln flutschen inzwischen nur so und immer mehr Taktik hält in unsere Aktivierungs- und Actionaufteilung Einzug.

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Nur meine Steelwarriors werde ich das Nächstemal wieder anrücken lassen – Qualität geht in der Deadzone eben doch vor Quantität…

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Deadzone Multimat-Battlereport: Kampf am Greytown-Spaceport

Hier ein paar kleine Ausschnitte des Gefechts am Greytown-Spaceport, bei dem vier Forge Fathers (100pts) in den Hinterhalt einer sechsköpfigen Marauderbande (96pts) stolperten. Gespielt wurde die Patrol-Mission aus dem DZ-Regelwerk der 2. Edition auf einer Multimat (8 x 16 Cubes).

Hinweis:
Die Bild-Beschreibungstexte öffnen sich per Klick auf die Bilder.

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Die Orks hatten in einem alten Industriegelände nahe dem Spaceport Stellung bezogen (grüne Aufstellungszone) und erwarteten die Zwerge (blaue Aufstellungszone) bereits, als diese auf der Suche nach Intel das Gelände erreichten und prompt von den Maraudern unter Beschuss genommen wurden.

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Die Übermacht der Marauder (6 zu 4) schien aufzugehen – zwar waren die Forge Fathers durchaus wehrhaft, dennoch peitschten um sie herum die Geschosse wie wild durch die Luft und machten ein Vorrücken zum reinsten russischen Roulette.
Auch der beherzte Handgranatenwurf auf den orkischen Anführer traf diesen zwar und schleuderte ihn zudem noch gegen eine Mauer – trotzdem erhob sich die robuste Grünhaut danach knurrend und schüttelte unverletzt nur ein paar Schuttreste ab, als wäre gar nichts gewesen…
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Info Terminals von Antenocitis Workshop

Okay, langsam kenn ich mich mit Terminals ja ein bißchen aus, kann mal sich also ruhig nochmal so ein paar der Dinger vorknöpfen. Diesmal geht es um die Info Terminals von Antenocitis Workshop, welche offiziell „designed for Infinity“ sind.

Die Terminals werden im Zweierpack für nicht ganz 12 €uro verkauft und kommen in einer szenetypischen Verpackung daher.

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Neben den beiden Terminals befinden sich noch zwei neonleuchtende Acrylstäbchen in dem Päkchen sowie ein paar Verzierungsmotive, aber dazu später mehr.

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Die Terminals selbst bestehen aus robustem Resin – zwei richtige Klopperchen, die gut in der Hand liegen.
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Deadzone Terrain: Ölspeicher

Nach den Containern, dem Treibstoffsilo und dem Landing Pad wollte ich abschließend immer noch einen Tankspeicher für Öl als alternatives Deadzone-Gelände basteln, quasi um ein verbindendes Thema (hier: kleines Industrie-/Verladegebiet) am Ende zu haben. Orientiert – und um vor bösen Bastellogikfehlern gefeit zu sein – habe ich mich dabei an einem Video der Jungs vom Tableshop Workshop.

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Den Anfang machte eine (leere 😉 ) Dose Stapelchips, die mit Papier abgeklebt wurde, um die diagonalen, produktionsbedingten Schnittmarkierungen auf der Verpackung zu verbergen. Anschließend kamen drei Standfüße aus rechteckigen Styrodurstücken darunter und die Dosenenden wurden mit Deckeln versehen, auf welche ich Nieten aus Plastikrohrstückchen klebte.
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Info Terminals von Microartstudio

Wieder einmal ein Produkt von Microartstudio – diesmal sind es die Info Terminals.

Meine 2VP-Objectives für unsere Deadzone-Runden habe ich ja bereits vorgestellt und unter die Lupe genommen – diesmal widme ich mich den kleineren 1VP-Objectives.

Da bei Deadzone die Objectives nur selten abtransportiert werden, sondern überwiegend schon das „Einnehmen/Halten“ reicht, um Victorypoints zu generieren, fand ich Info Hubs bzw. Terminals ganz passend – da werden von den Einheiten dann eben die Teile gehackt bzw. ihre Daten runtergeladen.
Je länger, desto mehr VP (ding-ding-ding-ding).

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Die Infinity Terminals (so der offizielle Name) kommen im Dreierpack für unter 6 €uronen daher. Aus dem selben Material wie die Info Hubs gefertigt, erwartet einen nach dem Auspacken ein präziser, solider Guß, der noch einmal deutlich sauberer ist als bei den Info Hubs (was vermutlich der Größe geschuldet ist):
Keine Gußgratreste, keine Bläschen – alles schick.
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Deadzone-Terrain: Landing Pad

landingpad08Über die Feiertage bin ich des Bastelns nicht überdrüssig geworden und da ich schon immer mal ein Landing Pad auf dem Tisch wollte, habe ich einfach mal losgelegt.
Leider habe ich kein Foto vom Rohbau geschossen, doch das sollte mit ein paar Erklärungen schnell behoben sein:

Als Landplattform und auch für das Base habe ich mir aus 3mm dicken MDF eine Sechseck bzw. ein Standkreuz geschnitten, wobei ich immer darauf geachtet habe, halbwegs in der für Deadzone nötigen Cubegröße zu bleiben.

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Zwischen Landeplattform und Base klebte ich dann (von unten nach oben) eine 1cm dicke Korkschicht, ein ausgedientes Kühlgitter eines PC sowie den alten Deckel irgendeiner Dose. Abschließend kam dann die Landplattform oben drauf, welche nun genau 1 Cubehöhe (7,5cm) hatte.
Schließlich schnitt ich noch aus ein paar dicken Strohhalmen (Durchmesser 1cm, neulich bei Tiger mitgegriffen) acht Standsäulen zurecht und fertig war der Rohbau.
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Info Hubs von Microartstudio

Nachdem ich in letzter Zeit mich gut über meine Erfahrungen mit Produkten von Microartstudio ausgelassen habe, möchte ich auch die positiven Dinge erwähnen:
Auf der Suche nach ein paar optisch ansprechenden Objective Markern für Deadzone habe ich (again) wieder bei Microartstudio zugeschlagen – und bin super zufrieden!

Für 2-VP Objectives hatte ich mich für zwei Info Hubs entschieden (über meine 1VP Objective-Alternativen werde ich noch berichten), die primär für Infinity hergestellt werden, aber auch bei Deadzone eine gute Figur als Speicherterminal o.ä. machen.

Die Dinger werden einzeln verpackt geliefert und sind ordentliche Brocken. Der Guß ist super-präzise und hatte nicht weiter erwähnenswerte, hauchdünne Gußreste, die schon durch bloßes Anfassen entfernbar waren.
Und 1-2 kleine Bläschenspuren an der Unterseite sind ebenfalls problemlos zu verkraften.
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Holo Ads von Microartstudio

Trotz meinen schlechten Erfahrungen mit den Flammenmarkern von Microartstudio und ihren imho zu dünnen, und dadurch bruchanfälligen MDF-Bausätzen der District-5-Reihe, habe ich abermals der Firma eine Chance gegeben und mir die schicken, holografischen Anzeigetafeln zugelegt, die das Unternehmen (primär für Infinity) anbietet.

Tja – was soll ich sagen..?

Ich finde die Sachen von Microartstudio teilweise ja echt absolut innovativ und richtig schick, die Herstellerfotos sehen immer klasse aus und auch, wenn ich weiss, dass man in unserem Hobby immer ein paar Abstriche in der eigentlichen Praxis machen muss, geht manches irgendwie gar nicht.
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Deadzone-Terrain: Treibstoffsilo

Die Aktion „Mehr Deadzone-Gelände“ schreitet voran, ist aber gar nicht immer so leicht:
Neulich fiel mir beim Ausmisten eine alte CD-Trommel in die Hände, die man basteltechnisch doch eigentlich ganz gut verwerten können müsste. Will man aber bei Deadzone halbwegs in der Cubescale bleiben, ist so ein rundes Ding auf den ersten Blick dann doch nicht mehr so ideal…

Oder..?

Zumindest ein übersichtliches (im kubischen Sinne) Geländestück, müsste doch drin sein, auch wenn es eine eher weniger kantige Grundformen hat – wie beispielsweise ein Treibstoffsilo.

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Also fing ich mit dem Rohbau an.

Zuerst habe ich an der CD-Trommel-Unterseite ein paar noch hervorstehende Plastikstecker mit dem Cuttermesser entfernt und den „Buppel“ auf der Deckelmitte rausgeschnitten. Auf der nun ebenen Oberfläche wurde ein Pappkreis aufgeklebt, der später eine gleichmäßige, stabile Plattform bieten sollte – und nebenbei störende Artikelnummereinprägungen auf dem Plastikgehäuse verbirgt.

In die Mitte der Plattform habe ich dann noch den Deckel einer Süßigkeitendose aufgeklebt, dessen Oberflächen ich vorher noch mit Pappe bzw. Papier abgedichtet hatte, um auch hier eingeprägte Herstellernamen und Recyclingsymbole zu tarnen.

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Als Nächstes habe ich mir ein biegsames Kunststoffgitter zurecht geschnitten und es Stück für Stück mit Sekundenkleber an der Innenseite des Trommeldeckelrandes befestigt.
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Deadzone-Terrain: Container

Da man ja bekanntlich nie genug Gelände haben kann und wir zudem Multiple-Mat-Games mit Deadzone planen, die man natürlich vorher auch erstmal befüllen muss, entsteht hier derzeit so einiges an Deadzone-Terrain, welches ich Stück für Stück vorstellen möchte.

Ganz frisch fertig sind zwei riesenhafte (für Miniverhältnisse) Container, die sowohl LOS-Blocker, HighGround als auch Gassenbildner sind.
Beide natürlich gleich in entsprechende Cubegröße (1 x 1 x 2) erstellt:

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Die Container bestehen aus jeweils vier 0,9mm dicken Styrodurwänden (2x 15cm breit, 2 x 5,7mm breit), die ein oben und unten offenes Rechteck bilden. An die Seiten wurde dann Wellpappe geklebt und hier und die Kanten mit dicken Pappstreifen hervorgehoben.
Ebenso wurde beim Dach verfahren, das auch aus stabiler Pappe besteht.

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