Der Bau meiner Kraterspielplatte – Teil 1

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Eine neue, nichtmodulare Spielplatte steht an und ich dachte, dokumentiere ich doch mal den Entstehungsprozess, an dessen Ende eine von Kratern zerklüftete Landschaft entstehen soll.

Verwendete Materialien

Folgende Materialien (in order of appearance) kommen zum Einsatz:

  • 1 Sperrholzplatte (90cm²)
  • 1 Bleistift
  • 2 Styrodurplatten (90cm x 60cm; Dicke 4mm)
  • Teppichschneider
  • Holzleim
  • Ein Set Plastikkrater
  • 1 großer Stein
  • jede Menge Sandpapier
  • 4 kleine Steine
  • Pappmasché
  • Etwas Fugenfüller
  • Klebeband
  • 1 Haufen winziger Steinchen
  • Mainboardreste
  • 1 Plastikstrohhalm
  • gewellte Bastelpappe
  • Vogelsand
  • Abtönfarbe (schwarz & weiß)

Planung

Ich wollte unbedingt ein neulich auf Ebay günstig geschossenes Karter-Set endlich verballern und da ich von einzelnen Kraterbases schon lange weg war, sollten die Dinger fest in eine Platte eingearbeitet werden.

Ein Weg soll das Gelände am Ende teilen, der diagonal über die Platte angelegt wird, um möglichst viele Aufstellungsvarianten zu erhalten. Dazu sollen kleine Wege von der Straßen abgehen und in die beiden straßenlosen Spielfeldecken führen.

Im Netz bin ich bei der Inspirationssuche auf eine Kraterplatte gestoßen, die meiner groben Planung schon mal gut ähnelte, und mich noch dazu auf die Idee brachte, einen größeren Krater der Schere zu opfern, um mit seinen Überresten einen weitaus größeren Krater anzudeuten, der an eine der straßenlosen Ecken angrenzen wird.

So wird einer der vier Ecken zu einer guten Deckung, die andererseits aber nur eingeschränkte Flucht- bzw. Ausschwärmgelegenheiten bietet, sollte sie für die Aufstellung gewählt werden.

Los geht’s

Noch ist die Platte leer, doch mit dem Bleistift entsteht eine erste, grobe Ausfteilung, was wohin soll.

Zunächst brauche ich erstmal ein topographisches Grundprofil, schließlich soll das Gelände ja über Erhöhungen und Senken verfügen. Dafür wird Styrodur zurecht geschnitten – und da einige der Krater im Boden „versenkt“ werden sollen, damit sie tatsächlich wie Einschläge aussehen, die sich tief in den Boden gegraben haben, werden hier und da entsprechende Öffnungen geschaffen.

Schließlich wird das Styrodur mit dem Holzleim auf der Platte befestigt und die Plastikkrater mit dem Heißkleber in ihre Stellungen gebracht:

So entstehen verschiedene Höhenlagen und mit dem Styrodurverschnitt werden bereits jetzt erste Felsformationen errichtet.

Ein paar gesammelte Steine werden auch noch in extra für sie gefertigte Senken geklebt, um das Gelände mit weiterer, „natürlicher“ Deckung zu versehen.

Schließlich habe ich alle Kanten – mal mehr, mal weniger – sanft angeschliffen, damit die Höhenübergänge später fließend wirken, statt wie ein Minecraftlevel.

Im nächsten Schritt werden die ersten Details angegangen.

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