Angeschaut: Rangers of Shadow Deep

Ein beim Stöbern auf Wargame Vault entdecktes, stimmiges Cover kann schon neugierig machen – wenn dann noch der Inhalt überzeugen kann: Wunderbar!

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Rangers of Shadow Deep ist der jüngste Streich von Joseph A. McCullough, aus dessen Feder u.a. auch Frostgrave stammt. Statt mit schatzgeilen Zauberern eisige Ruinen zu durchforsten, geht es bei RoSD – wie der Name vermuten lässt – um waldläuferische Ranger, die gegen die sich ausbreitende Dunkelheit – das sogenannte Shadow Deep – ins Feld ziehen.

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Seiner individualisierbaren Hauptfigur – dem Ranger – stellt man noch ein paar (wenige) der spezialisierten Companions zur Seite, packt Ausrüstung, Zauber und Skills dazu – dann kann es auch schon los gehen, den Geheimnissen des Shadow Deep auf die Spur zu kommen.
Ansonsten: Wer die Frostgrave-Engine kennt, musss bei RoSD gar nicht groß umdenken – bis auf ein paar Feinheiten und Details verwendet McCullough die gleichen Regelmechaniken, die auch in Felstad angewendet werden.

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Anders als beim frostigen Muttersystem arbeiten die Spieler/Ranger hier allerdings zusammen und kämpfen kooperativ gegen eine (einfache, aber effektiv funktionierende) K.I., während sie die Geheimnisse des titelgebenden Shadow Deep zu ergründen versuchen. Und wenn kein Mitspieler gerade greifbar ist, kann/soll/wird problemlos im Solospiel gegen das Shadow Deep angetreten, was von dem Regelwerk klar unterstützt wird.

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Neben einer Handvoll Miniaturen (dem Ranger, seinen Companions und diversen Monstern), Würfeln, etwas Gelände und einer um 90x90cm, überwiegend waldigen Spielfäche (es gibt aber auch einige Indoor-Szenarien in Ruinen oder alten Bibliotheken) benötigt man noch ein Set handelsüblicher Spielkarten, die im Spiel diverse „Events“ aktivieren.

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Das 211seitige PDF hat mich knapp 18 Euro gekostet, inzwischen gibt es für 25 Euronen auch eine Softcover-Variante (im aktuellen Black-Friday-Sale gibt es das PDF sogar gratis dazu) – enthalten sind sämtliche Regeln und massig Szenarien (inklusive der ersten Kampagnenerweiterung „The Burning Light“).

Mich hat RoSD definitiv überzeugt:
Neben der bewährten Engine spricht mich hier auch einfach das stimmige Szenario an und ich freue mich schon darauf – jetzt, wo es draussen kälter wird und der Schnee fällt – bald bei einer gemütlichen Tasse Kräutertee meinen ersten Ranger und ein paar seiner Begleiter solo in die schattigen Wälder zu schicken, bevor die „Kampagne“ dann kooperativ weitergehen kann.

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