Darkest Dungeon Miniatures – Houndmaster

Weiter geht es mit den Darkest Dungeon Minis.
Nach der Grabräuberin kam ich am Wochenende dazu, den Houndmaster plus dazugehörigem Hund in Farbe zu tauchen.

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Ursprünglich wollte ich beide Miniaturen entsprechend der Vorlage auf ein einzelnes Base packen, bis mir aufging, dass das bei Miniaturen ziemlicher Blödsinn wäre.

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Bei der Bemalung habe ich mich – sowohl beim Hundeführer als auch seinem Hündchen – wieder an der Vorlage orientiert.

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Die Gendarme’s Pride-Rüstung habe ich genauso wie default im Game coloriert, während das Tier den typischen, grauen Straßenköterlook verpasst bekam.

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Jetzt steht schon der Bounty Hunter in den Startlöchern, wobei ich da vermutlich noch mit etwas Greenstuff die Optik anpassen werde.

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Darkest Dungeon Miniatures – Graverobber

Sie ist schon ein paar Wochen im Lande, aber ich kam erst vorgestern dazu, die Grabräuberin aus Darkest Dungeon zu bemalen.

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Im Gegensatz zum Original hatte die Mini – statt einer Schaufel- noch eine Spitzhacke dabei, welche allerdings in die Bitbox wanderte

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Ansonsten habe ich mich wieder an der Vorlage orientiert – rötlicher Hut, lila Mantel, alles mit braunem Wash Richtung Sepiaton gebracht.

Neben dem Hundeführer fehlt jetzt noch Farbe auf dem Kopfgeldjäger, die ich hoffentlich beide gebacken bekomme, bevor der Nekromant eintrifft.

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Einen Teller voll Encounter, bitte

In letzter Zeit bin ich 1-2x über für’s Rollenspiel zweckentfremdete Drehteller/Lazy Susis gestolpert. Das Prinzip dahinter:
Statt mit Dungeongelände Raum für Raum die Spieltischfläche zu verringern, werden nur relevante (meistens also, wenn es auf die Fresse gibt) Spots und Abschnitte kurz aufgebaut. So weit, so gut – das ist für jeden mit praktischer Erfahrung noch nichts Neues.

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Hinzu kommt, dass man nur angedeutete Wänden – statt sichtblockender Massivwände – aufbaut. So wird kein Detail, Gegner oder anderes, wichtiges Element mehr verborgen. Aber auch das ist noch keine neue Erkenntnis und kann auch ohne Drehtteller angewendet werden.

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Der eigentliche Vorteil beim Prinzip Drehtteller ist ein ganz anderer, nämlich, dass jeder Spieler theoretisch einen 360° Blick auf die Szenerie bekommt – einfach kurz den Teller angeschoben, schon sieht man alles aus einer anderen Perspektive:

Ein nicht zu unterschätzender Vorteil, da es trotz niedriger Wände immer einen Gegner gibt, der von (in der Regel sitzenden) Mitspielern nicht aus jedem Winkel gesehen wird, weil er hinter einem Miniaturregal o.ä. verborgen ist.

Da mich der praktische Nutzen schnell überzeugt hat und ich auf so leicht verstaubare, kleine Spieltischgimmicks eh stehe, habe ich gleich ein paar mehr Teller gebastelt – für Wüstenbegegnungen, Waldüberfälle, Sumpfwanderungen und selbst Schiffsbruchszenarien.

Denn mal ganz ehrlich – wer rollt denn schon extra die Wüstenmatte aus, nur weil die SC auf dem Weg zum Pyramidendungeon von ein paar Sandwürmern attackiert werden?
Eine Tellerscheibe ist dagegen im Handumdrehen ausgewechselt und trägt gleich etwas zur Atmosphäre bei.

Fazit: Gerade für die typischen Zwischendurch-Encounter sind so ein paar Teller eine praktische Sache und bereichern jede Geländesammlung.

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Darkest Dungeon – Lieferung IV

Diesmal hat alles etwas länger gedauert, zumal der Zoll sich die Lieferung auch noch für eine Stichprobe ausgesucht hatte.

Letztendlich hat das dadurch etwas mehr Zeit gekostet, jedoch keine weiteren Einfuhrgebühren und seit gestern sind die Grabräuberin und der Hundeführer endlich in meinem Besitz.

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Ein keines Ärgernis gab es (erstmalig) dennoch: Beim Transport muss dem Hund der Schwanz abgebrochen und abhanden gekommen sein, doch mit etwas Greenstuff konnte ich das Problem schnell beheben – war zum Glück nur was Felliges.

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Ansonsten sind die Figuren von gewohnter Qualität und ich freue mich schon, wenn die sich zu den anderen gesellen.
Dann werde ich mich mal ans Grundieren machen… 😉

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Baumattrappen für Waldgefechte

Früher oder später sucht jede Rollenspielgruppe in ihrer Abenteurerkarriere mal einen Wald auf, wohlwissend, dass es dort zu Problemen kommen kann…

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Kommt es zu einem Gefecht im Wald, das man nicht nur per Kopfkino abhandelt, ist die erst Wahl vermutlich die klassische Battlemat, auf die schnell ein paar Kreise gemalt werden, welche dann die Bäume darstellen.

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Oder man legt gleich richtig los und verwendet „richtige“ Bäume.

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Die sehen zwar toll aus, haben jedoch einen Nachteil:
Ihre Kronen versperren von dieser oder jener Sitzposition aus den Blick aufs Wesentliche bzw. kippen auch schnell mal um, wenn jede Kamprunde ein Spieler anfängt, seine Miniatur an die gewünschte Position zu stellen.

Doch es gibt noch eine dritte Variante, auf die mich Professor Dungeonmaster neulich gebracht hat:

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Baumattrappen!

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Eine kleine Mogelpackung quasi, die aber ideal ist, um schnell ein Waldgefecht auf den Spieltisch zu bringen.
Zudem sind diese Attrappen deutlich platzsparender, als berührungsempfindliche Vollbäume.

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Selbst auf Bäume kletternde Minis können hier untergebracht werden, ohne auf eine extra Map auszuweichen oder auf Würfelstapeln positioniert zu werden.

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Der Bau ist total simpel und auch ohne Heißdrahtschneider problemlos zu bewältigen. Einfach einen Hartschaumblock nehmen, in eine entsprechende Form schneiden, mit ’nem Kuli die Rinde einritzen, bemalen – fertig.

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Für meine 20 Attrappen habe ich gerade mal einen Nachmittag gebraucht – und ihre Nutzen ist imho enorm.

Und aus dem richtigen Winkel betrachtet sehen die auch noch ziemlich gut aus 😉

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Bruder Hammond

Ab und zu treffe ich auf eine Mini, die ich vom Style/Design einfach top finde. So auch diesen Kerl:
Bruder Hammond von Reaper.

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Mit seinem grumpy Gesichtsausdruck, der unter der coolen Kapuze hervorblitzt, ist dieser barfüssige Wanderprediger gleich einer meiner Favoriten geworden – simpel, aber genau was ich an Minis mag.

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Als einziges Gepäck – den Wanderstab zähle ich mal nicht als solches – führt er lediglich ein Kreuz und einen dicken Folianten mit sich.
Und wozu ein luxuriöser Gürtel? Ein schlichtes Seit tut es doch schließlich auch.

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Kurzum – ich mag solche Hackfressen.

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Darkest-Dungeon-Dioramakulissenbau Teil 4: Gras & Details

Dies ist der vierte und abschließende Teil meines Bastel-Tutorials (Teil 1, 2 und 3) zum Bau einer Dioramakulisse im Look von Darkest Dungeon.

Während die leimgetränkte Belaubung noch am Trocknen war, fing ich an, den Boden mit reichlich Grastufts einzudecken, wobei ich zwei verschiedene, aber dennoch ähnliche Sorten verwendete.

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Während der Leim unter den Grastufts anzog, widmete ich mich der Innenseite und brachte endlich das Fallgatter an, welches ich im zweiten Teil dieses Bastelreports vorgestellt habe.

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Von vorne betrachtet, sah das angebrachte Gatter schon viel netter aus:

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Erstmal gab es eine kleine Stellprobe mit dem „Himmelhintergrund“ (siehe Teil 2):

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Trotzdem – irgendwas stimmte nicht, je länger ich es betrachtete.
Ich kam nur nicht drauf, was mich störte.

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Glücklicherweise war das holde Weib in der Nähe und nach einem kurzen Blick meinte sie nur, dass die Blutlache glänzen sollte.
Natürlich!

Also schnell den Glanzlack gezückt und die rote Suppe eingepinselt:

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Gefiel mir gleich viel besser 🙂

Das ganze Projekt hat rückblickend ziemlich viel Spaß gemacht, knapp 4-5 Nachmittag gedauert und kaum etwas gekostet.

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Die Comic-Belaubung gefällt mir ziemlich gut und zukünftig wird diese Minikulisse bei der ein oder anderen Mini als Hintergrund auftauchen.

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Was ich dann noch abschließend machte, waren ein paar Detailfotos, die ich jetzt hier zum Ende noch präsentiere. Haut rein!

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Darkest-Dungeon-Dioramakulissenbau Teil 3: Die Belaubung

Dies ist der dritte Teil meines Bastel-Tutorials (Teil 1, Teil 2) zum Bau einer Dioramakulisse im Look von Darkest Dungeon.

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Die Belaubung dieser Bastelei mussten diesmal – auf Grund des Comiclooks – etwas anders verlaufen als bei sonstigen Projekten:
Normales Streu & Co würde mit seinem Pseudorealismus mehr stören, als helfen, den blättrigen Cartoon-Bewuchs darzustellen. Zudem handelt es sich bei dem Blattwerk über dem Dungeoneingang um dickes, buschiges Grünzeug – da würde ich auch irgendwie das Volumen hochdrehen müssen:

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Also mal was anderes – und im Nachhinein kann ich sagen, dass ich die verwendete Methode für dicke Büsche oder gar dichten Baumbewuchs definitiv weiter verfolgen werden. Doch jetzt erstmal zurück zu diesem Projekt und wie ich überhaupt vorgegangen bin.

Ich war bei Rossmann.

Eigentlich plante ich, nur n billigen Syntethikschaumstofbadeschwamm zu kaufen, doch da gab es noch so einen Duschmassagehandschuh mit gewölbter, wellenartiger Oberfläche, den ich auch noch gleich dazupackte:

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Das Schaumstoff habe ich dann mit dem Heißdrahtschneider erstmal in dünne Scheibchen geschnitten, mit den Fingern angerupft und diese dann (wohlweislich gleich in verschiedenen Grüntönen) mit Abtönfarbe eingefärbt.
Danach mussten diese Schwammfetzen erstmal gut durchtrocknen.

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Während das Zeug trocknete, schnappte ich mir ein paar Kaffeefiltertüten und färbte diese ebenfalls mit Grün und hier und da etwas Gelb beidseitig ein.

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Als die Schwammstückchen trocken waren, schnappte ich mir einzelne Lagen, testete Positionen, leimte sie schließlich an der Unterseite dick ein und klebte sie – verstärkt mit Stecknadeln, um gegen ihre Grundform anzukämpfen – auf die Gewölberuine:

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Die inzwischen getrockneten Filter bearbeitete ich mit meinem Leafpuncher, um damit fleissig Blätter – von Pausen, Handmassagen und Youtube durchsetzt – in den unterschiedlichsten Grünschattierungen auszustanzen.

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Nach großzügiger Trocknungszeit widmete ich mich wieder dem Schaumstoff und entfernte vorsichtig die Nadeln, brachte die nächste Schicht auf, und irgendwann hatte ich meinen voluminösen Laubuntergrund.
Das war übrigens nur der Handschuh – den Badeschwamm habe ich (noch) gar nicht gebraucht.

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Irgendwann war auch die letzte Schwammlage ausgetrocknet, jetzt ging es an die ausgestanzten Blätter.

Auch hierbei habe ich dick Holzleim aufgetragen und dann ordentliche Ladungen meiner Filterblätter raufrieseln lassen.

Nach dem alles voll war, habe ich erstmal den Leim etwas anziehen lassen, danach gab es noch per Pipette etwas Leimwasser auf sämtliche Blätter, damit alles schön hart wird und nix ab“blättert“.

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An 1-2 Ministellen klebte trotzdem kein Blatt, doch da muss man schon sehr genau suchen – durch die grünschattierte Schaumstoffunterlage sieht man Lücken so gut wie gar nicht.
Vor allem aber ist es voluminös geworden und hat durch den Kaffeefilterlook einen comicartigeren Look bekommen.

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Jetzt fehlte nur noch der Bodenbewuchs und letzte Details, wie beispielsweise die Anbringung des Fallgatters, auf das ich alles im nächsten Teil eingehen werde.

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Darkest-Dungeon-Dioramakulissenbau Teil 2: Farbe & Gatter

Dies ist der zweite Teil meines Bastel-Tutorials zum Bau einer Dioramakulisse im Look von Darkest Dungeon.

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Nachdem der Rohbau fertig war (hier der Artikel dazu), ging es zunächst an die Bemalung. Eigentlich ist das bei meinen Geländeprojekten immer der letzte Schritt, doch in diesem Fall musste ich in geänderter Reihenfolge vorgehen, einfach um überall ranzukommen und Übermalungen empfindlicher, noch anzubringender Elemente später zu vermeiden.

Vorher nutzte ich die Mauerfront noch als Schablone, um mir daraus einen halbwegs passgenauen Hartschaumblock zu schneiden, den ich oben – hinter der Mauerfront – befestigte:
Dieser würde später dem Laubdach als Unterlage dienen. Schnell noch etwas Mod Podge rauf, dann kam endlich Farbe ins Spiel:

Los ging es mit einer grauen Grundfarbe für das Mauerwerk und die Steine. Nachdem alles gut durchgetrocknet war (was schnell ging, Dank dieser unnatürlichen Temperaturen), wurde sämtliches Holz erstmal schwarzbraun angepinselt.

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Danach habe ich in zwei Durchgängen alles mit einem schwarzen und braunen Wash bearbeitet.
Zum Abschluss wurde alles noch mit dem Grau der Grundfarbe trockengebürstet und die Schädel- und Rippen angemalt.

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Jetzt ging es an den Boden: Zuerst habe ich abwechselnd mit einem hellen Braun und einem Olivgrün die Ränder gezogen, wo Felsen, der Rinnsal aus Blut, Schädel und Holz zu finden waren. Nachdem diese Pufferzonen fertig waren, wurde das Blut rotgefärbt und schließlich – an seinen Ausläufern – per Wetpainting ein weicher Verlauf zwischen Erdboden und Blut geschaffen.

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Nebenbei hatte ich mir schon ein passendes Styrodurstück für die Rückwand geschaffen – immerhin sollte es im Eingang dunkel sein, während im Außenbereich – wie im Original – ein grauer, drohender Himmel zu sehen sein sollte, statt meine Regalwand.

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Etwas Hellgrau, etwas Anthrazit – fertig war der Himmel. Die Rückwand würde ich nicht befestigen, um jederzeit auch mal ’ne Mini in den Dungeoneingang stellen zu können.

Was ich auch noch benötigte: Das Fallgatter.

Hier nahm ich ein paar Käsepieker von Rossmann, ein Kaffeerührstäbchen und etwas Hartschaum – fertig war das grobe Grundgerüst:

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Außerdem befestigte ich noch kleine Papiertuchstücken am Gatter, damit bei meinem Nachbau – wie beim Original – solche matschigen Flatschen vom Gitter baumeln.

Anschließend wurde erstmal mit Mod Podge versiegelt, damit ich im Anschluß gefahrlos einen Kettenrest mit Sekundenkleber befestigen konnte, ohne dass es mir den Hartschaum wegätzt. Als die Kette an den richtigen Stellen hielt, bekamen ihre Glieder nochmal eine Sekundekleberdusche, damit später alles starr und fest sitzt, nicht rumwackelt und dabei noch Farbe verliert.

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Dann wurde das Gatter bemalt…

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..-und noch mit schwarzem Wash behandelt.

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Jetzt war es soweit – die Belaubung stand auf dem Programm. Ich wollte mit dem typischen Flock & Streu mir nicht den Comiclook versauen, also wählte ich dafür eine ganz andere Methode, über die ich im nächsten Teil berichten werde.

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Darkest-Dungeon-Dioramakulissenbau Teil 1: Der Rohbau

Ich steht ja total auf Darkest Dungeon und die dazugehörigen Miniaturen, die ich bislang ergattern konnte. Jetzt begab es sich, dass ich beschloss, ich bräuchte dafür mal eine nette Hintergrundkulisse für Fotos, die natürlich dazu auch passen sollte.
Die Hintergründe im Spiel haben einen ganz eigenen, typischen Look, den ich einfangen wollte und nach etwas Gestöber entschied ich mich für den Nachbau dieses Dungeoneingangs:

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Da ich bei diesem Projekt sehr auf jedes Detail geachtet habe und daher auch ein paar neue Techniken ausprobieren musste, wurde alles brav dokumentiert, weshalb es diesen begleitenden Fotobericht gibt – ich wünsche viel Spaß.

Los geht’s.

Ich fing mit dem Gemäuer an, natürlich nur die Frontansicht – schließlich wollte ich eine Hintergrundkulisse basteln, keinen bespielbaren 3D-Dungeon.
Mit ein paar Gläsern zog ich Kreise auf Hartschaum, schnitt daraus runde Rahmen und das Eingangsloch aus. Danach strukturierte ich erstmal alles ganz klassisch mit einem Stift, Cuttermesser und Alufolie.

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Anschließend leimte ich alles zusammen und klebte die Kulissenfront auf ein massives Hartschaumbase.

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Parallel fing ich mit der Gestaltung der kaputten Baumreste an, die ich nach gleichem Prinzip fertigte, wie meinen Baum aus Totholz.

Es folgte ein erste Stellprobe.

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Als die Baumreste schließlich bereit waren, wurden sie mit ersten Bodenerhebungen aus Hartschaum ebenfalls auf das Base geleimt.

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Anschließend wurden die neuen Elemente erstmal mit Modelliermasse etwas abgedeckt, um einen homogeneren Untergrund zu bekommen.

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Damit das alles auch hält, kam dann eine erste Schicht Mod Podge zum Einsatz – so würde die Modelliermasse nicht abplatzen und der Hartschaum eine erste Versiegelung bekommen.

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Im nächsten Schritt kam der noch fehlende Baum und das Geröll dazu, wobei ich nicht auf richtige Steine zurückgriff, sondern abermals zum Hartschaum griff, um den comichaften Look der Vorlage besser einzufangen. Dabei achtete ich darauf, mich bei der Anzahl und Position der Steine weitestgehend an das Original zu halten.

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Wer das Original genauer betrachtet, stellt fest, dass aus dem Dungeon eine Menge Blut und Innereienschleim fließt. Da ich die Suppe später nicht auf einen flachen Untergrund einfach aufpinseln wollte, nahm ich abermals Modeliermasse zur Hand und formte ein paar Ströme, die abschließend wieder eine Versiegelung aus Mod Podge bekamen:

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Jetzt wurde es Zeit, die ersten Details zu übertragen, also wurden Plastikschädel und -rippen an den richtigen Positionen auf das Base geklebt.

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Desweiteren brauchte ich noch ein paar überdimensionale Knochen (die man im Original links neben dem Eingang im Boden stecken sieht), welche ich aus jeweils einem Zahnstocher und zwei kleinen Kügelchen bastelte, die anschließend mit Modelliermasse verkleidet wurden.

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Diese wurden danach mit weiteren Totenschädeln auf das Base geleimt.

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Für den Blutschleim, der aus dem Gewölbe über die Schädel fließt, zerschnitt ich dünnes Papiertuch, klebte es an Mauerwerk und Schädel und strich vereinzelt etwas Modelliermasse darüber.

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Damit stand der Rohbau und bislang war ich mit dem Ergebnis recht zufrieden. Bevor ich über den nächsten Bastelabschnitt berichte, hier noch eine kleine Vorschau auf das Endergebnis. Bis denne!

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