Bau eines modularen Höhlendungeons – Teil 4

Hier nun der vorletzte Teil des Dungeonbaus (Teil 1 | Teil 2 | Teil 3)

Für den nächsten, großen Arbeitsschritt – die Begrünung des Außenareals – hab ich n ganzen Sonntag verballert. Ich hatte einfach inzwischen so viel Bodenbegrünungskram, den musste ich endlich mal auch benutzen.

Vor allem wollte ich richtig „saftiges“, verschieden hohes Gras, also habe ich eine buschige Grasmatte zerrupft und diese Fetzen dicht an dicht neben „normalem“ Grasstreu aufgetragen:

Zu stark „abgeschnittene“ Übergänge wurden ausgebürstet (ich mag solche 90s Platten überhaupt nicht, wo die Übergänge von 0 auf 100 gehen – verstehe es auch nicht, warum man sich erst die Mühe macht, dann aber nicht… …ach, auch egal…)

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Das Ergebnis war dann eine ziemlich üppig-saftige Wiese geworden – so wollte ich das!
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Bau eines modularen Höhlendungeons – Teil 3

Weiter geht es mit dem dritte Teil des Dungeonbaus (Teil 1 | Teil 2):

Nachdem auch die Spachtelmasse getrocknet war, ging es ans Besanden aller Böden.

In das milchige Leimwasser hatte ich mal wieder etwas Farbe gemischt (diesmal rot, welches zu rosa wurde), damit ich auf dem weissem Untergrund besser erkennen konnte, wo schon der Leim aufgetragen war und wo nicht.
Dazu gab es noch ein paar Steine und Kiesel, die nicht extra besandet wurden.

Und wieder mal hieß es: Trocknen lassen.

Anschließend konnte ich endlich grundieren.
Dabei habe ich hauptsächlich Schwarz und Braun verwendet – schwarz für die Wände und Dungeonböden, Braun bei den Außenbereichen (Erde) und ebenfalls noch stellenweise auf die schwarznassen Dungeonböden.
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Bau eines modularen Höhlendungeons – Teil 2

Hier nun der zweite Teil des Dungeonbau-Tutorials (Teil 1):

Nachdem die Grundstruktur aus Styrodur, Leim & Co endlich vollständig stand und auch die letzte Ecke trocken war, ging es ans Spachteln (ich nehme da ganz normale Spachtelmasse aus dem Bauhaus, kein Gips – der erhärtet mir zu schnell und wird gerne rissig).

Dabei ging ich recht unsauber vor – hier mal n dickerer Flatschen, da mal an einer Wandstelle kaum was – Hauptsache man findet überall irgendetwas, jedoch nicht zu regelmäßig/ordentlich.

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Außerdem habe ich gleich noch alles etwas mit Kleinkram garniert, während die Spachtelmasse feucht war, da ich nicht später alles auf die Spachtelmasse kleben wollte:
Ein paar größere Kiesel hier, etwas Balsaholzbretter da, n kleines Hühnergatter, übrige Hirst Arts Schädel, einen Seilhaufen oder auch einen klassischen Hebel fragwürdiger Funktion (is ja ’n Dungeon ;)).


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Bau eines modularen Höhlendungeons – Teil 1

Hinweis:
Ursprünglich war dies ein Forenpost von mir, welches ich nun in überarbeiteter Form hier verartikel.

Ich habe mich nebenbei immer wieder mal mit dem Bau eines modularen Gelände-Dungeons (28mm) beschäftigt und dabei auch 1-2 Fotos geschossen.
Hier nun – für Interessierte – etwas Berichterstattung dazu.

Die Zutaten:
Vier 30x30cm MDF-Platten (10mm Dicke)
Zwei 30x60cm MDF-Platten (10mm Dicke)
Styrodur
Styropor
Leim
Spachtelmasse
Balsaholz
Abtönfarben (schwarz, weiss und braun)
jede Menge Begrünungsmaterial

Grundsätzlich wollte ich einen Dungeon mit etwas Charakter – also nicht nur modulare Gangteile, Ecken & Co, sondern schon „festgeschriebene“ Elemente, die ich aber nach Belieben austauschen und neu anordnen kann. Zudem wollte ich ein eindeutiges Eingangsmodul, nur der Rest „dahinter“ würde variabel sein.

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Die austauschbaren, quadratischen MDF-Module erhielten erstmal alle einen Styrodurrahmen – mit gleichgroßer Lücke an allen vier Seiten (damit später die Übergänge überall an der gleichen Position sind und sich beliebig kombinieren lassen). Dabei bekamen diese Eckrahmen schon mal die selbe Höhe, die auch der restliche Teil der Wände später haben würde.

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Das Ganze wurde also erstmal ordentlich verleimt.

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Was für eine Schweinerei

This is Not a Test steht bei uns schon in den Startlöchern und auch Thomas ist ebenfalls schwer am Rumbasteln.

Da man sich bei TnT ziemlich frei aufstellen kann, was die Modelle der eigenen Warband betrifft, hat er sich aus diversen Miniaturen und ’ner Menge Greenstuff eine Schweinemutantengang gebastelt, die ich Euch nicht vorenthalten will:

Ob Ogryns oder putzige Zuchtschweine – bei Thomas kam so einiges unter ’s Schlachter…äh…Bastelmesser.

Köpfe samt Haarpracht sind größtenteils selbst modelliert, ebenso wie ein Großteil der weiblichen Rundungen – das Schinkenkneten scheint dem Thomas zu liegen.

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Viel zu tun – erstmal ab in die Endzeit!

Nach wochenlanger Verzögerung ist dieser Tage endlich mein Exemplar von This is Not a Test von World’s End Publishing eingetroffen.

Durch das PDF, welches man via Wargame Vault beziehen kann, war ich ja schon „vorgewarnt“, was mich im Inneren erwartet – doch das gedruckt Exemplar dieses Endzeit-Skirmishers macht einfach nochmal einiges mehr her.

Somit helfen keine Ausreden – ich muss für dieses Projekt jetzt mal aus Tasche kommen und mein „Spielmaterial“ fertig bekommen. Seien es die Modelle…

…oder das sich überall hier halbfertig türmende Gelände, wie beispielsweise eine endzeitliche Baracken-Siedlung…

…oder ein paar zerbröselte Wasteland-Roads.

Daneben steht noch eine Spielplatte an (Probe-Viertel wird wohl morgen angegangen) und seit Wochen sammle ich Krims-Krams zur Darstellung von Schrott.

Dabei sitze ich noch immer an Razora, habe erst vor ein paar Tagen mal wieder was für Mordheim geschustert und eine Bestellung für ein weiteres, neues Projekt ist auch schon auf dem Weg zu mir…

Was soll ’s…

*Ärmel hochkrempel*

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Nettes CGI-Movie zu Warmaschine

Durch Zufall entdeckt und für nett befunden:

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Das Kasseby-Fieber

Momentan grasiert hier und da das schwedische Kasseby-Fieber unter einigen Tabletopern, benannt nach dem aufklappbaren Bilderrahmen eines weltbekannten Einrichtungshauses.

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Erstmals auf arts-n-more gesehen (TWS haben inzwischen auch ein Video dazu), durchforstete ich das Netz nach diesem praktischen Ding, welches sich relativ problemlos in einen kleinen Setzkasten verwandeln lässt.

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Während man online locker das Doppelte hinblättert, kostet der Rahmen bei Ikea selbst knapp 15 Euro, und wenn man – wie ich – nur noch das Ausstellungsstück ergattern kann, sogar nur noch 8,50.

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Dafür kann sich das Teil schon sehen lassen – klare Kaufempfehlung 🙂

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Auf dem Maltisch: PostApo-Minis von Lead-Adventure

In Vorbereitung für mein nächstes Projekt bin ich gerade wie ein Weltmeister am Sammeln von Schrott und dem Bauen von Gelände – und natürlich brauche ich auch Minis!

Während Terrain, Marker & Co für die Post-Apokalypse entstehen, habe ich mir eine kleine Auswahl zusammen gestellt und zuerst bei dem deutschen Miniaturenhersteller Lead-Adventure zugeschlagen.

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Die haben eine ganz vorzügliche Miniaturenreihe zum Thema Endzeit (und auch die anderen Rubriken enthalten richtige Perlen), woraus ich mir zunächst die Ruin Raiders zulegte (die Typen mit Hoodie und Gasmaske sind einfach klasse).

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Zudem habe ich mich erstmalig mal an Tarnmuster gewagt und das Base gleich noch mittels Army Painter verstacheldrahtet, worauf ich nochmal gesondert eingehen werde.
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DIY Toxic Smoke/Cloud Marker

Für die Darstellung von Rauch oder Qualm gibt es im Geländebau diverse Möglichkeiten und da ich demnächst toxische, verseuchte Wolken mit einem 5-Inch-Durchmesser immer wieder mal benötigen könnte, war es an der Zeit, mal selber sowas zu basteln:

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Watte, Stahlwolle & Co sieht man oft auf Spieltischen, manchmal sind sie noch mit Farbe behandelt oder mit einem eTeelicht gefüllt.

Mir sind diese „Watte & Co“-Gebilde aber zu „unbeständig“ in der Form, zu anfällig und zu „one-use“.

Eine bessere Optik bietet imho das aneinander heißkleben von Foliage Clustern – doch da gehen die Materialkosten schnell in die Höhe, bei einer 5-Inch durchmessenden Scheibe will ich gar nicht erst dran denken.

Doch es geht ja zum Glück auch viiiiiel günstiger:
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