Darkest-Dungeon-Dioramakulissenbau Teil 1: Der Rohbau

Ich steht ja total auf Darkest Dungeon und die dazugehörigen Miniaturen, die ich bislang ergattern konnte. Jetzt begab es sich, dass ich beschloss, ich bräuchte dafür mal eine nette Hintergrundkulisse für Fotos, die natürlich dazu auch passen sollte.
Die Hintergründe im Spiel haben einen ganz eigenen, typischen Look, den ich einfangen wollte und nach etwas Gestöber entschied ich mich für den Nachbau dieses Dungeoneingangs:

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Da ich bei diesem Projekt sehr auf jedes Detail geachtet habe und daher auch ein paar neue Techniken ausprobieren musste, wurde alles brav dokumentiert, weshalb es diesen begleitenden Fotobericht gibt – ich wünsche viel Spaß.

Los geht’s.

Ich fing mit dem Gemäuer an, natürlich nur die Frontansicht – schließlich wollte ich eine Hintergrundkulisse basteln, keinen bespielbaren 3D-Dungeon.
Mit ein paar Gläsern zog ich Kreise auf Hartschaum, schnitt daraus runde Rahmen und das Eingangsloch aus. Danach strukturierte ich erstmal alles ganz klassisch mit einem Stift, Cuttermesser und Alufolie.

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Anschließend leimte ich alles zusammen und klebte die Kulissenfront auf ein massives Hartschaumbase.

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Parallel fing ich mit der Gestaltung der kaputten Baumreste an, die ich nach gleichem Prinzip fertigte, wie meinen Baum aus Totholz.

Es folgte ein erste Stellprobe.

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Als die Baumreste schließlich bereit waren, wurden sie mit ersten Bodenerhebungen aus Hartschaum ebenfalls auf das Base geleimt.

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Anschließend wurden die neuen Elemente erstmal mit Modelliermasse etwas abgedeckt, um einen homogeneren Untergrund zu bekommen.

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Damit das alles auch hält, kam dann eine erste Schicht Mod Podge zum Einsatz – so würde die Modelliermasse nicht abplatzen und der Hartschaum eine erste Versiegelung bekommen.

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Im nächsten Schritt kam der noch fehlende Baum und das Geröll dazu, wobei ich nicht auf richtige Steine zurückgriff, sondern abermals zum Hartschaum griff, um den comichaften Look der Vorlage besser einzufangen. Dabei achtete ich darauf, mich bei der Anzahl und Position der Steine weitestgehend an das Original zu halten.

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Wer das Original genauer betrachtet, stellt fest, dass aus dem Dungeon eine Menge Blut und Innereienschleim fließt. Da ich die Suppe später nicht auf einen flachen Untergrund einfach aufpinseln wollte, nahm ich abermals Modeliermasse zur Hand und formte ein paar Ströme, die abschließend wieder eine Versiegelung aus Mod Podge bekamen:

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Jetzt wurde es Zeit, die ersten Details zu übertragen, also wurden Plastikschädel und -rippen an den richtigen Positionen auf das Base geklebt.

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Desweiteren brauchte ich noch ein paar überdimensionale Knochen (die man im Original links neben dem Eingang im Boden stecken sieht), welche ich aus jeweils einem Zahnstocher und zwei kleinen Kügelchen bastelte, die anschließend mit Modelliermasse verkleidet wurden.

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Diese wurden danach mit weiteren Totenschädeln auf das Base geleimt.

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Für den Blutschleim, der aus dem Gewölbe über die Schädel fließt, zerschnitt ich dünnes Papiertuch, klebte es an Mauerwerk und Schädel und strich vereinzelt etwas Modelliermasse darüber.

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Damit stand der Rohbau und bislang war ich mit dem Ergebnis recht zufrieden. Bevor ich über den nächsten Bastelabschnitt berichte, hier noch eine kleine Vorschau auf das Endergebnis. Bis denne!

DDSwitch

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