Info Terminals von Antenocitis Workshop

Okay, langsam kenn ich mich mit Terminals ja ein bißchen aus, kann mal sich also ruhig nochmal so ein paar der Dinger vorknöpfen. Diesmal geht es um die Info Terminals von Antenocitis Workshop, welche offiziell „designed for Infinity“ sind.

Die Terminals werden im Zweierpack für nicht ganz 12 €uro verkauft und kommen in einer szenetypischen Verpackung daher.

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Neben den beiden Terminals befinden sich noch zwei neonleuchtende Acrylstäbchen in dem Päkchen sowie ein paar Verzierungsmotive, aber dazu später mehr.

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Die Terminals selbst bestehen aus robustem Resin – zwei richtige Klopperchen, die gut in der Hand liegen.

Der Guß war bei meinen Exemplaren einwandfrei, Details wie Schalter und Abdeckplatten sind schön herausgearbeitet, wenn auch (absichtlich) nicht ganz so messerscharf präzise wie bei den Info Terminals von Microartstudio, was bei dem eher rundlichen Design der beiden Terminals aber auch passend ist.

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Die Acrylstäbchen haben im Licht einen dezenten, neoartigen Leuchteffekt und sollen später an jedem Terminal zwei verschieden lange Leuchtstoffröhren (oder was auch immer für ’ne Technologie dahinter steckt) darstellen, müssen also noch in jeweils zwei Teile geteilt werden, von denen mindestens eines auch noch zu kürzen ist, da jeder Stab länger als seine beiden Fassungen ist.
Ich hatte schon wieder böse Vorahnungen…

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Aber siehe da: Alles kein Problem.
Ich hatte es zuerst mit ’nem Cutter versucht, doch der brachte es irgendwie überhaupt nicht und schließlich war es die gute, alte Bastelschere, die mit ein paar „Klacks!“ die Acrylstäbchen in die richtige Größe brachte. Die Schnitte hätten an 1-2 Stellen vielleicht noch etwas gerader sein können, aber das würde man später gar nicht richtig sehen, wenn die Stäbchen erstmal in ihren Fassungen sitzen würden.
Hauptsache: Nix gesplittert oder zerbrochen – das kenne ich auch anders 😉

Schnell hab ich dann das Resin gesäubert, anschließend wurden die Terminals erstmal grundiert und wieder einmal besprühnebelt.

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Hier und da habe ich dann noch etwas Farbe aufgetragen und schließlich kamen die aufzuklebenden Verzierungen hinzu (Tastaturpanels, Monitoranzeigen von Stadtvierteln und futuristische Werbung).
Bei diesen handelt es sich nicht um Decals, sondern bedrucktes Fotopapier.

Mit einer kleinen Schere (das Bastelmesser ist dafür trotz Empfehlung imho nicht so gut geeignet, hat es doch bei mir mehr Farbe eingefranst, statt darunter geschnitten – ganz neu war die Klinge aber auch nicht mehr) habe ich die Motive dann ausgeschnitten, testweise in ihre späteren Vertiefungen gelegt und nachkorrigiert, wo es noch nötig war.

Schließlich hab ich ganz normalen Holzleim flach auf ihren Rückseiten aufgetragen und die Dinger festgeklebt. Abschließend wurden noch die Acrylstäbchen mit Sekundenkleber in ihre Fassungen gesetzt – fertig!

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Da die „Bemalung“ bis auf ein paar einzelne Flächen überwiegend ja auch nur gesprayed wurde, hat es insgesamt keine Stunde gedauert, die Terminals fertig zu machen – coole Sache das 🙂

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Abschließend kann ich sagen, dass mich die beiden Terminals von Antenocitis von ihrer Qualität und der problemlosen Spielbarmachung vollends überzeugt haben. Die Fotobildschirme kommen gut rüber und wirken für meine doch nicht gerade geringen Ansprüche überhaupt nicht störend.
Und da hinter jedem Terminal zwei 28mm Modelle locker Platz finden, geben sie auch noch eine schicke Deckung ab 🙂

Ich glaube, von denen kaufe ich noch öfters ein.

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