Deadzone: Erstes Gefecht in der Todeszone

Gestern war es nun soweit – unsere erste Partie Deadzone stand auf dem Plan. Die Teams waren inzwischen einsatzbereit, das Bier gekühlt und erst kurz zuvor war die Szenerie mit Pigmenten ordentlich verrostet worden. Es konnte also endlich losgehen.

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Gespielt wurde die Mission „Patrol“ aus dem Deadzone 2.Ed. Regelwerk mit den vorgefertigten, 50-Punkte Starter Strike Teams der Enforcer und Forge Fathers. Bei den Items entschieden wir uns für eine bunte Mischung aus Medipacks, Ammo, Granaten und 2x Intel.

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Beim SetUp platzierten wir abwechselnd die Gebäude und Obstacles, was im Nachhinein betrachtet keine so gute Idee war:
Das SetUp gemeinsam zu planen ist bei Deadzone auf jeden Fall vorteilhafter und hätte uns ein paar ungünstige Objective-Positionen und spätere Stellungskriege erspart – beim nächsten Mal sind wir halt schlauer.

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So jedoch hatten meine Forge Fathers eine äußerst ungünstige Deployment-Zone, während die Enforcer – welche auch noch die Initiative hatten – gut verschanzt Stellung bezogen und bereits nach der ersten Turn per Burst Laser zwei meiner Steelwarriors gepinnt hatten und eine lange Linie des Schlachtfeldes unter Kontrolle hielten.

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Doch mit Zwergen soll man sich bekanntlich nicht anlegen und im Verlauf des Matches lief es für die Forge Fathers zunehmend besser. Dank ihrer Special Ability Too Stubborn To Die, dem relativ zügig ausgeschalteten Enforcer mit dem Burst Laser, feiger Deckungssuche und feurigem Dragon Breath-Einsatz hatten es die Gegner nicht leicht – selbst als der Huscarl-Leader ins Gras bzw. den Asphalt biss.

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Doch zum Showdown hatte es auch die Forge Fathers niedergestreckt – nur ein einziger Steelwarrior war noch auf den Beinen und lieferte sich ein „Katz und Maus“-Spiel mit dem lezten, bereits verwundeten Enforcer. Die Sieg schien greifbar nahe, doch dann explodierten die Würfel des letzten Enforcers und aus drei möglichen Angriffs-Erfolgen wurden plötzlich 7(!) und der letzte Zwerg wurde gründlichst zersiebt.

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Fazit:
Wir hatten beide in den insgesamt 7 Spielrunden mächtig viel Spaß mit diesem schnellen, schicken Regelwerk und seinen flüssigen Mechaniken – der Einsteig fiel superleicht und wenn eine Regel mal nachgeschlagen werden mustte, saß sie danach auch. Wie bereits erwähnt, ist ein gemeinsam geplantes SetUp bei Deadzone der Willkür vorzuziehen, aber selbst mit unserem vermurksten Aufbau hat es tierisch Spaß gemacht.

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Das bislang einzig „Negative“, was uns auffiel: Man braucht definitiv mehr Command Dice – bei zwei Spielern PLUS Tactician der Leader reichen die 6 Würfel aus der Box nichts aus und das zusätzliche notieren auf einem Zettel bremst das Ganze aus und macht es unübersichtlicher. Aber das ist schon Jammern auf höchstem Niveau – Deadzone hat definitiv unsere Erwartungen erfüllt und vermutlich schon in der nächsten Woche wird der Kampf um Intel weitergehen.

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Ein Kommentar zu Deadzone: Erstes Gefecht in der Todeszone

  1. Kumpel sagt:

    Ich als Laie in Sachen Tabletop und Gewinner der gestrigen Runde bin von dem Spiel ziemlich angetan. Die Leute bei Mantic haben ein reibungsarmes Regelwerk geschaffen. Macht Spaß!

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