Spacedungeon I

Schon seit längerer Zeit sitze ich an einem neuem Großprojekt: Ein Spacedungeon.
Sei es für verlassene Raumstationen, überrannte Spacehulks oder was auch immer – Hauptsache, es kommen ein paar modulare Raumsegmente am Ende dabei heraus, die für ein paar Korridorgefechte & Co herhalten können. Inspiriert wurde ich dabei primär von Robin Fittons Spacestation für Gruntz, doch die von ihm verwendeten Terrainteile von Ainsty Castings sind mir einfach schlicht zu teuer. Also selbermachen.

Zunächst habe ich mir dafür mehrere MDF-Platten (30 x 30cm) besorgt, die als Grundbasis für die einzelnen Module verwendet werden. Dazu kam gleich etwas Pappe, um dem Boden etwas Struktur und Geometrie zu verpassen.



Nicht täuschen lassen: Das Ganze Projekt ist (natürlich) für 15mm angelegt – da ist eine 3 x 3cm Bodenplattengrundgröße immer noch „riesig“ und entspricht nicht einer Miniaturengrundfläche, auch wenn man schnell in dieses Sichtmuster verfallen kann.

Danach habe ich mit einigen Leisten aus dem Baumarkt die ersten Wände gebastelt.

Auch wenn es später jede Menge „feste“ Wände geben wird, soll es auch einige lose Wandsegmente geben, die auf Grund ihres Winkels überall sicher stehen können. So kann ich dann aus vier Eckteilen schnell mal einen Raum aufstellen, der im Hand- bzw. Wandumdrehen zu einer Kreuzung wird.

Da blanke Holzleisten – selbst wenn sie später eingefärbt sind – etwas nüchtern wirken, habe ich alle Wände noch mit lauter Kram verziert, den ich so rumliegen hatte: Ob nun Pappe, Zahnstocher, Styrodurreste, Strohhalme oder auch alter Computerschrott.

Bis alles am Ende in einem Stück eingefärbt wird, werden diese Wandausbesserungen auch nicht aufhören, irgendwas geht immer. Hier mal n Stück Plastik, da mal ein Streifen Pappe.
Je mehr Verzierungen, desto besser (weil abwechslungsreicher) sieht es später (hoffentlich) aus.

Die folgenden zwei Bilder zeigen, wie man mit zwei einzelnen dieser Trennwände – durch bloßes Umstellen – völlig verschiedene Räumlichkeiten mit ganz unterschiedlichen Wirkungen auf das Spielgeschehen erzielen kann.

Außerdem bin ich die ganze Zeit immer auch parallel dabei, alle möglichen Hindernisse zu basteln, die später die großen Hallen und weiten Gänge des Spacedungeons unübersichtlicher machen sollen.

Allerdings wird nicht alles modular werden, schon allein weil es auch Außenareale später geben soll:
Auf diesen Platten wird es dann feste Wandsegmente geben, die Innen von Aussen klar und deutlich voneinander trennen.

Der Standardaufbau soll dabei aus 3 x 3 Platten bestehen, dessen Mittelplatte als einzige wandlos ist – alle umliegenden (Außen-)Platten bekommen feste Außenwände. Für mehr Abwechslung wird es zudem ein paar Außenplatten „zu viel“ geben – praktischer Nebeneffekt: Der Spielbereich kann so auf 3 x 4 Platten erweitert werden, wenn Bedarf besteht.

Soweit der aktuelle Stand, ich mach mal besser weiter – ein paar Prang sind schon mal zur Vorbesichtigung erschienen und überwachen scheinbar mein weiteres Vorgehen.

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Ein Kommentar zu Spacedungeon I

  1. Cpt. Shandy sagt:

    Cools Projekt! mit dem Gedanken eines Space Dungeons hab ich auch schon mal gespielt, Deine Lösung gefällt mir sehr gut – da werd ich mich mal inspirieren lassen 🙂

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